Neuer Feuerwehrstandort muss 2017 gefunden sein

Warstein..  Die Suche nach einem neuen Feuerwehrstandort im Bereich Warstein und Belecke gestaltet sich offenbar nicht einfach – muss aber spätestens in zwei Jahren zu einem Erfolg geführt haben.

„2017 bekommen wir ein neues Großfahrzeug, das passt dann schlicht und einfach nicht mehr in die derzeitigen Garagen“, erklärte Stadtbrandinspektor Michael Döben am Montagabend in der Ratssitzung. Die Überprüfung der beiden Standorte in Warstein und Belecke habe gezeigt, dass beide Gebäude dringend renovierungsbedürftig
seien.

Am Standort Warstein sei es zudem nicht möglich, ein modernes Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik zu errichten. „Zur Zeit wird intensiv nach einem in Frage kommenden Grundstück gesucht. Das ist allerdings gar nicht so einfach“, so Döben. Durch die Anschaffung der neuen Großfahrzeuge sei ein größerer Bau unumgänglich.

Wolfgang Lutterbeck (CDU) nutzte die Standort-Diskussion, um zu fragen, wie es mit einer Zusammenlegung von Standorten und deren Akzeptanz bei den Feuerwehrleuten aussehe. „Mittelfristig muss man im Möhnetal möglicherweise darüber nachdenken“, antwortete Döben, mahnte aber auch: „Wir sollten hier jetzt nicht die nächste Baustelle aufmachen.“

Andrea Schulte (CDU) wies auf den schlechten Zustand der Holzfenster der Feuerwache Hirschberg hin. „Das war bereits Thema im Bauausschuss und wird in die nächsten Haushaltsberatungen einfließen“, sagte Fachbereichsleiterin Sabine Leitner.