Neue Technik zum Notenschreiben

Rüthen..  „Es gibt nichts, was nicht funktioniert“, leitete Organist Hubert Mertens in das Treffen aller Organisten des Dekanats ein. Unter der Thematik „Leidenschaft zur Musik“ erläuterte dieser unter Anderem die neusten Techniken des Notenschreibens. „Uns alle verbindet diese Leidenschaft zu Musik, besonders zu der Orgel“, erklärte Hubert Mertens.

Neben den drei Pastören und Cheforganist Ralf Borghoff aus Erwitte nahmen zwölf Organisten an diesem Treffen teil und ließen sich gemeinsam über das Notenschreibprogramm „Final-Notepad“ informieren.

Aktueller Notenstich einfacher

Um zunächst die grundlegenden Informationen zu schaffen, wurden zwei Filme über den „Orgelbau“ und den „Notenstich“ gezeigt. Im letzteren wurde zwischen den historischen und dem aktuellen Notenstich unterschieden. Bei diesem Vergleich wurde besonders die Erleichterung der Arbeit dank neuer technischer Programme deutlich. So kann eine Notenstichplatte, deren Anfertigung früher rund acht Stunden gedauert hat, heutzutage in wenigen Minuten angefertigt werden.

Hierzu gibt es verschiedene Varianten, die Noten in das Notenprogramm hinzuzufügen. Neben der Variante mit Tastatur und Maus ist ebenfalls eine Eingabe durch das Spielen auf einem Keyboard (anstelle der Orgel) möglich.

Das Besondere ist hierbei, dass die eingegebenen Noten (Melodien) auch angehört werden können und sich die jeweiligen Taktzeichen automatisch an die jeweiligen Taktlängen anpassen, was früher nicht möglich gewesen ist. Auch Cheforganist Ralf Borghoff sieht Notenschreibprogramme als eine Erleichterung für die Komponisten an. „Die Aufgabe der Organisten ist es, die Gemeinde zu begleiten, was jedoch auch einheitlich sein sollte“, erklärte dieser. Im neuen Gotteslob sind auch neue Lieder vorhanden und diese sind noch nicht allen Organisten bekannt. Um eine gleiche Begleitung der Orgel zu erschaffen, bietet Ralf Borghoff seine Hilfe an, wenn diese benötigt werden sollte.

Kopieren verboten

Des Weiteren machte er die Anwesenden auch auf die rechtlichen Gesetze aufmerksam: „Kopieren darf man nicht“, erklärte dieser den Organisten und Pastören. Bei näherem Informationsbedarf könne man sich direkt an die Internetseite des Rechtsamtes Paderborn wenden, so Ralf Borghoff.