Morgensonne: Verwaltung schlägt Vertrag mit Cemlapis vor

Cemlapis: Steinbruch Kupferkuhle
Cemlapis: Steinbruch Kupferkuhle
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Stadtentwicklungsausschuss wird sich in seiner Sitzung am Dienstag, 24. Februar, mit der Frage befassen, ob die Stadt mit der Firma Cemlapis einen Vertrag über die Gewinnung der restlichen Kalksteinmengen im Steinbruch Morgensonne schließt.

Warstein.. Eckpfeiler dieses noch auszuhandelnden Vertrages soll laut Ausschussvorlage neben dem Abbau der städtischen Grundstücke in der Morgensonne auch die Sicherung der Planung, des Baus sowie des Betriebs der B55n sein. Cemlapis-Geschäftsführer Martin Wollschläger hatte sich dazu bereits Anfang Dezember im Interview mit der WP geäußert: „Es wäre fatal, wenn wir jetzt im Bereich der Trasse rekultivieren würden und damit die notwendige Umgehungsstraße in ihrer Umsetzung gefährden würden.“

Wollschläger hatte Anfang Januar in einem Schreiben an Bürgermeister Manfred Gödde darum gebeten, zügig in die politische Beratung zu Verhandlungen über die Morgensonne zu treten. Er verweist in dem Schreiben auf die bereits geleisteten Vorarbeiten seines Unternehmens, darunter die Bepflanzung des Walls am Piusberg und die Umfahrung der Parzelle 10.

Die Ausschussmitglieder entscheiden, ob die Stadt mit Cemlapis in Verhandlungen über den Abschluss eines Vertrages eintritt, der die Stadtentwicklungsziele der Stadt absichert und Cemlapis den Abbau der Restkalksteinmengen in der Morgensonne ermöglicht. „Der Vertrag wäre eine flankierende Maßnahme für die Warsteiner Vereinbarung und könnte bereits jetzt eine schnellstmögliche Realisierung der B 55n sichern“, so der Wortlaut der Vorlage.

Das Ergebnis möglicher Vertragsverhandlungen soll anschließend dem Ausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt werden.