Mobilität bewegt nicht nur Senioren

Lippstadt..  „Mobil sein – Mobil bleiben“, dies ist ein Thema, das nicht nur die ältere Generation bewegen sollte. Daher richtet sich der 7. Markt der Möglichkeiten in Lippstadt, organisiert von Seniorenbeirat, Fachbereich Familie, Schule und Soziales sowie Seniorenbüro ausdrücklich auch an jüngere Menschen. Er findet statt am Samstag, 17., und Sonntag, 18. Januar, in der Volkshochschule.

Besuchermagnet

Mehrere tausend Besucher auch über Lippstadt hinaus lockt der alle zwei Jahre veranstaltete Markt der Möglichkeiten erfahrungsgemäß an. „Er ist sehr umfangreich, sehr vielfältig, bietet Altbewährtes und Neues sowie ein Programm zu dem man auch Kinder oder Enkel mitbringen kann“, urteilt Julia Scharte, Pressesprecherin der Stadt Lippstadt, über das Angebot, das sich vor allem, aber nicht nur an Senioren richtet. Spannend findet sie zum Beispiel den Fahrsimulator. Zur Verfügung gestellt von der Verkehrswacht, handelt es sich dabei um ein in ein richtiges Auto integriertes Gerät. Die Nutzer können dabei ihr hoffentlich richtiges Fahrverhalten in verschiedenen Verkehrssituationen erproben.

56 Vereine, Verbände und Institutionen schreiben inzwischen mit an der von Bürgermeister Christof Sommer so genannten Erfolgsstory. „Der Bedarf nach Informationen ist da“, blickt er zurück. Die Teilnehmer informieren zum Teil generell über ihre Arbeit, widmen sich aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch dem Schwerpunktthema. Dabei geht es dieses Mal (noch) bevorzugt um die körperliche Mobilität, aber auch die geistige Mobilität spielt eine Rolle. An den Ständen von Schachverein oder Bridgeclub jedenfalls sind die grauen Zellen sicher gefragt.

„Ich bin sehr gespannt auf die Vorführungen im Rahmen des Vortrags“, freut sich Rüdiger Menzel-Gerling vom Seniorenbüro auf Barthel Schumacher, der sich gleich nach der Eröffnung nicht nur dem Wort widmen wird. Seit 42 Jahren aktiver Läufer, lässt der Lauttherapeut seine Erfahrungen ganz praktisch in seine Ausführungen zum Thema „Gesundheit durch Bewegung“ einfließen.

Aktuelles aus dem Schilderwald

Der „Überblick im Schilderwald“, den Mathias Fiedler vom Fahrlehrerverband am zweiten Tag geben wird, hat es dagegen Martin Schulz, Vorsitzender des Seniorenbeirates, besonders angetan. „Es hat sich vieles verändert, aber ohne eigene Initiative wird man darin nicht geschult“, beklagt der Auto- und E-Bike-Fahrer. Mehr Informationen erwartet er sich auch über das Mobilitätskonzept für die Lippstädter Altstadt, dass auch und gerade die Senioren betreffe, über das sie aber viel zu wenig wüssten. „Es gibt ein gutes, flottes Programm, das auch für jüngere Leute attraktiv ist“, betont Schulz. Zusätzlichen Anreiz bietet erstmals ein Quiz bei dem es einen hochwertigen Hotelscheck zu gewinnen gibt.