Mit viel Zeit und Muße zum eigenen Kunstwerk

Warstein..  Sich Zeit lassen mit seiner Arbeit, auch mal etwas einen Tag liegen lassen – in einem immer hektischeren Alltag fällt dies nicht immer leicht. Doch genau darauf mussten sich die Teilnehmerinnen des zweiten Malkurses von Marita Mues im Haus Kupferhammer einlassen. Ein Versuch, der absolut gelungen ist, wie sich gestern bei der kleinen Vernissage zeigte.

„Vor zwei Stunden konnte man sagen, dieser Raum ähnelte gewissermaßen einem Schlachtfeld, jetzt aber steht Sekt hier, und das sagt ganz eindeutig: Hier gibt es etwas zu feiern“, begrüßte Bernhard Enste, Vorsitzende der Freunde und Förderer des Hauses Kupferhammer, als „Hausherr“ die Gäste. Und tatsächlich: Wo kurz zuvor die Teilnehmerinnen noch mit Spachtel und Pinsel, mit Schere und Schwamm gearbeitet hatten, präsentierte sich jetzt echte Malkunst. „Ich bedauere es, dass der Kurs schon zu Ende ist. Es war sehr schön mit Ihnen.“

Auch Marita Mues freute sich sichtlich: „Ich bin glücklich, dass ihr euch alle auf dieses Experiment eingelassen habt“, wandte sie sich an ihre Teilnehmerinnen, „es wäre schön, wenn wir uns wiedersehen – am besten beim Malen.“ An den insgesamt zwei Wochenenden entstanden verschiedene Bilder und Collagen, die noch bis Anfang August zu den Öffnungszeiten des Museums im Haus Kupferhammer zu sehen sind.