Mit effizienter Beleuchtung sparen

Warstein..  Durch eine effiziente Beleuchtung und konsequente Verhaltensweisen können im Büro massiv Energiekosten gespart werden. Dies teilt die Warsteiner Verbundgesellschaft (WVG) mit und verweist dabei auf eine gleich lautende Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur (dena). Danach ließen sich durch den Einsatz moderner Lichttechnik und deren intelligente Steuerung deutschlandweit die Stromkosten um rund 500 Millionen Euro pro Jahr senken.

Ersparnis auch in kleineren Büros

Allein in einem Büro mit rund 1000 Quadratmeter Fläche könne die Stromrechnung nach dem Austausch einer veralteten Beleuchtungsanlage gegen eine moderne um 6800 Euro geringer ausfallen, so die dena. WVG-Geschäftsführer Thorsten Kosfeld ergänzt: „Aber auch in deutlich kleineren Büros kann man durch Modernisierung und Einführung bestimmter Verhaltensregeln einen großen Spareffekt erzielen.“

Ein Wegweiser bei der Optimierung der Bürobeleuchtung soll den Angaben zufolge die Internet-Plattform www.lotse-innenbeleuchtung.de sein – entwickelt von der Initiative Energie-Effizienz der dena gemeinsam mit dem Zweckverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI). „Man gibt dort einfach die Grunddaten seines Büros ein und erhält mit wenigen Mausklicks eine fundierte Einschätzung über die Einsparpotenziale“, so Kosfeld.

In diesem Zusammenhang sollte man auch über die neuen Leuchten-Labels, die die EU 2014 eingeführt hat, Bescheid wissen: Die besonders sparsamen LED-Lampen fallen seitdem nicht mehr in die Klasse A, sondern tragen nun die Kennzeichnung A+ oder A++.

Das Tageslicht nutzen

Neben der Wahl energieeffizienter Lampen und Leuchten können auch bestimmte Verhaltensregeln und technische Ergänzungen zu einer Energieeinsparung beitragen. „Wichtigste Faustregel ist: Nutzen Sie gerade im Winter das Tageslicht so gut es geht aus“, rät Kosfeld. Dämmschalter könnten helfen, um abends oder früh morgens das unzureichende Tageslicht mit der richtigen Dosis an Kunstlicht zu ergänzen. Kosfeld: „Dann müssen die Lampen nicht die ganze Zeit die volle Leistung erbringen.“ Aber auch über so genannte lichtlenkende Systeme, die das Tageslicht optimal im Raum verteilen, sollte man nachdenken, so der Experte. „Wichtig ist dabei, dass die Fenster komplett frei sind.“ Und, so Kosfeld: In Fluren, Toiletten oder Teeküchen müsse nicht permanent das Licht brennen. Hier könne man Bewegungsmelder an die Lichtschalter koppeln. Zudem sei regelmäßiges Staubwischen für eine effiziente Beleuchtung unverzichtbar.