Macht reicht bis Aschermittwoch

Drewer..  Das Dreweraner Rathaus, sprich das „bäuerliche Gehöft“ des Ortsvorstehers Bernd Cordes, wie es Präsident Peter Köhne bezeichnete, ist gestürmt, die Dreweraner Karnevalsgemeinschaft sowie der Senat haben die närrische Gewalt über Drewer erhascht – zumindest bis Aschermittwoch.

Und das diesmal sogar früher als erwartet: Im vergangenen Jahr verspäteten sich die Jecken, die zuvor beim Kindergarten „Zwergenland“ in Altenrüthen und an der Nikolaus-Grundschule in Rüthen waren, woraufhin der Ortsvorsteher den Erstürmungstermin kurzerhand nach hinten verlegt hatte – und prompt waren die Narren diesmal närrisch pünktlich um 11.11 Uhr zur Stelle. „Das hat man vom schnellen Internet“, führten die Jecken als Begründung an: „Nächstes Jahr gibt es einen neuen Versuch!“

„Seid herzlich willkommen!“, lud Bernd Cordes die Narren ein – und wollte bei seiner Aufzählung der zu Belobigenden mit dem jeweils dreifachen „Drewer Helau!“ gar nicht wieder aufhören, ehe es dann zur leckeren Gulaschsuppe ging. Das ließ sich niemand zweimal sagen, natürlich auch nicht das Kinderprinzenpaar Jannis und Nia Engel sowie Prinz Tim I. aus dem Hause Meinold mit seinen Pagen Florian und Thomas.