Löschgruppe plant offene Tür zum 90-jährigen Bestehen

Meiste..  90-jähriges Bestehen feiert die Löschgruppe Meiste in diesem Jahr. Ein Grund zum Feiern. So soll das Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür am 13. September begangen werden. Auch die Jugendfeuerwehr Rüthen wird ihr Zehnjähriges in Meiste feiern. Geplant sind Wettkämpfe für die Löschgruppen auf Basis der Auszeichnung für die Jugendfeuerwehren, wie Jugendfeuerwehrwart Dirk Oesterhoff bei der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Meiste informierte.

14 Einsätze absolvierte die Löschgruppe im vergangenen Jahr, darunter der Brand einer Maschine bei den Meister Werken, ein Wohnungsbrand in Westereiden und brennende Strohballen in Kallenhardt sowie der Brand in einem Heizungskeller in Kallenhardt. Außerdem wurden die Wehrleute zu zwei ABC-Einsätzen gerufen. Am 19. Juli war die Löschgruppe an den Lörmeckequellen in Kallenhardt wegen des Austritts von Chlorgas im Einsatz und zwei Tage später wurden die Meister zur Unterstützung der Feuerwehr Anröchte bei einem ABC-Einsatz an der A 44 alarmiert. Im Einsatz waren die Wehrleute außerdem beim Hochwasser in Drensteinfurt/Mersch.

Hierfür dankte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Friedel Bitter den Kameraden ebenso wie für den Hochwassereinsatz 2013 im Landkreis Lüchow/Dannenberg, wofür er der Löschgruppe eine Medaille und Urkunde verlieh.

Er überreichte Urkunden für bestandene Lehrgänge an Unterbrandmeister Tobias Fernim (ABC-Lehrgang) sowie an Martin Hustermeier, Rolf Langer, Frank Schulte, Tobias Fernim und Matthias Herting, die am Flash Over Training Brandcontainer am Stöckerbusch in Brenken teilgenommen haben.

Feuerwehrleistungsabzeichen der Sonderstufe für die erfolgreiche Teilnahme erhielten Oberfeuerwehrmann Lukas Fernim (Silber), Unterbrandmeister Tobias Fernim (Gold mit rotem Grund) und Hauptfeuerwehrmann Martin Diemel (Gold mit grünem Grund). Urkunden für den bestandenen Leistungsnachweis in Mellrich, an dem die Löschgruppe erstmals mit zwei Staffeln erfolgreich teilnahm, nahmen Martin Hustermeier und der stellvertretende Löschgruppenführer Rolf Langer entgegen.

Dieser blickte auf den Umbau des Löschfahrzeugs, um mehr Stauraum zu schaffen, und die Anschaffung neuer Einsatzkleidung für Atemschutzgeräteträger zurück. Um die Ausrückzeiten auch künftig einhalten zu können, ist eine Zusammenarbeit mit der LG Kneblinghausen geplant.