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Lippstadts Einkaufsstraße wird noch attraktiver

24.08.2010 | 14:54 Uhr
Lippstadts Einkaufsstraße wird noch attraktiver
Kress investiert in Lippstadt Investor Rainer Kress, Bauleiter Ulrich Menning, Architekt Gerd Hohmann, Bürgermeister Christof Sommer (v.l.).

Lippstadt.Da sage noch einer, in Lippstadt täte sich nichts! Nicht zuletzt dank der Ansiedlung von „H&M“ hat sich bereits vieles in Sachen Einkaufsstandort getan. Und es geht weiter!

Wie bereits beim Projekt im alten Amtsgericht ist wieder Investor Rainer Kress mit im Spiel. Diesmal wird allerdings nicht saniert, sondern gleich neu gebaut, und zwar gleich zweifach in der Lange Straße: Das ehemalige „Campo“-Haus ist verschwunden, dort entsteht ein Gebäude für „Depot“. In das Gebäude, wo vorher „Leder Rahe“ war, wird ein Schuhgeschäft einziehen.

„Depot“ präsentiert sich in Lippstadt auf über 800 Quadratmetern Verkaufsfläche auf zwei Etagen. „Das ist schon ‘ne Nummer“, betont Investor Kress beim Ortstermin. Möglich wurde dies, weil der hinter dem alten Gebäude liegende Garten mitbebaut werden konnte und der neue Mieter auch die zweite Etage mitnutzt – heute eine Seltenheit.

Hinsichtlich der Ladenimmobilien in Lippstadt habe Rainer Kress am meisten bewegt, lobte ihn Bürgermeister Christof Sommer – mit „einem Investitionsvolumen wie seit Jahren nicht mehr.“ Vor allem bleiben die positiven Auswirkungen nicht auf die drei Gebäude beschränkt: Die Mieter in dem Gebäude, in dem jetzt „H&M“ ist, fanden in der Fußgängerzone eine Bleibe, „und alle sind glücklich an ihren neuen Standorten“, so Kress. Der freut sich über die Aufwertung der Fußgängerzone, zumal er feststellte, dass sich die Frequenz mehr in Richtung Marktplatz verschoben hat. Das dürfte auch mit daran liegen, dass die Leerstände so praktisch komplett beseitigt wurden.

Das Haus für „Depot“ soll Ende September an die Firma übergeben werden; nach dem Innenausbau soll noch im Oktober Eröffnung sein. Das Schuhfachgeschäft plant die Eröffnung zur Herbstwoche auf 450 Quadratmetern Verkaufsfläche. Bei beiden Projekten bekamen es die Planer mit dem Lippstädter Untergrund zu tun: Eine Unterkellerung war nicht möglich, man setzt auf eine Pfahlgründung. Insgesamt hat Kress fast zwei Millionen Euro investiert. Kein Wunder, dass Bürgermeister Sommer da hofft, dass es ähnlich weiter geht. An Kress dürfte es nicht liegen: „Ich habe in Lippstadt immer gerne investiert.“

Manfred Böckmann

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