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Lippstadt - Licht, Wasser und Leben

10.04.2012 | 12:13 Uhr
Lippstadt - Licht, Wasser und Leben
Das historische Rathaus in Lippstadt.

Lippstadt. Schon im Mittelalter zählte Lippstadt zu den schönsten Städten Westfalens, vor allem im Kreis der Hansestädte. Heute bestimmt eine Mischung aus Tradition, Exklusivität, Attraktivität mit anheimelnder Gemütlichkeit die Atmosphäre der in vielen Bereichen führenden Stadt.

Bei einer bundesweiten Umfrage erreichte sie im Urteil der Bürger einen 8. Platz (zwischen 50.000 und 100.000 Einw.), im gastronomischen Bereich einen 7. und im kulturellen Angebot sogar den 6. Platz!

Lippstadt ist stolz auf die Auszeichnung als „familiengerechte Kommune“, bietet hervorragende Einkaufsmöglichkeiten, ist in Bezug auf Wirtschaftskraft führend im Kreis und gilt im Regierungsbezirk Arnsberg schließlich als beispielhafte Schulstadt mit den wichtigen Schulformen, dem Studienzentrum der Fernuniversität und ganz aktuell mit der Hochschule Hamm-Lippstadt. Eine glückhafte Symbiose zeichnet Lippstadt aus – die Tradition einer alten Hanse-Stadt mit reicher Geschichte.

Stärkste Festung zwischen Rhein und Weser

Im Jahr 1185 wurde Lippstadt als älteste Gründungsstadt Westfalens planmäßig am Südufer der Lippe angelegt und bis in das 17. Jh. als „Statttor Lippe“ bezeichnet oder auch nur „Lippe“ genannt; Stadtrechte erhielt Lippstadt 1220 durch Bernhard II., danach erweiterte sich   die Stadt noch in diesem 13. Jh. auf einer Fläche von ca. 51 ha.

Kontakt
Tourist Information

Lippstadt Marketing Stadtinformation im Rathaus
Lange Straße 14, 59555 Lippstadt
Telefon 02941/58515, Fax 02941/79717
stadtinfo@kwl-lippstadt.de
www.lippstadt.de

Im Norden sicherte die Lippe die Stadt, im Osten, Süden und Westen errichtete man eine Stadtmauer mit fünf Toren. Verstärkungsbauwerke erfolgten 1524 und zu Beginn des 17. Jh. sowie während des Dreißigjährigen Krieges; 1633 bis 1678 war Lippstadt die stärkste Festung zwischen Rhein und Weser, Jahre vorher war sie noch vom Tollen Christian von Braunschweig überfallen und ausgeraubt worden.

Bauwerke aus verschiedenen Epochen

Drei große Stadtbrände vernichteten im 17. Jh. weite Teile des Stadtgebietes, 1656 - 1658 erfolgte ein schneller Wiederaufbau. Nach dem Siebenjährigen Krieg (1756–1763) hob der preußische König Friedrich II. die Festungseigenschaft Lippstadts auf und ließ alle Festungswerke schleifen.

Buchtipp
Schönes NRW

Dieser Text stammt aus dem Buch "Schönes NRW - Reiseführer zu den historischen Stadt- und Ortskernen in Nordrhein-Westfalen", erschienen im Klartext Verlag. Hier geht´s zum Online-Shop des Klartext Verlages.

1850–1914 entwickelte sich Lippstadt zum Industriestandort mit dem auch heute noch größten Arbeitgeber des IHK-Bezirks, der Firma Hella KGaA Hueck & Co. mit rund 6.000 Arbeitsplätzen. Im Zweiten Weltkrieg blieb Lippstadt weitgehend von Zerstörungen verschont; so prägen Bauwerke aus verschiedenen vergangenen Epochen die Straßen und Plätze der Stadt.


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