Lebensmittelhandel für das Domviertel?

Bergenthal-Gelände, Domviertel
Bergenthal-Gelände, Domviertel
Foto: WP
Ein Lebensmittel-Vollsortimentler soll offenbar einer der neuen Ankermieter werden, die auf dem Gelände des geplanten Domviertels einziehen.

Warstein.. Im nicht-öffentlichen Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag Abend wollte Manfred Gödde die aktuellen Pläne des Büros Zakowski vorstellen. Demnach scheint das Büro den Wünschen der Verwaltung nach mehr Handelsflächen entgegenzukommen.

Pläne nachgebessert

„Wir hätten da lieber mehr Handelsfläche, weil wir der Meinung sind, dass es das ist, was Warstein an dieser Stelle braucht.“ Mit diesen Worten hatte die zuständige Fachbereichsleiterin Sabine Leitner in der letzten Ausschusssitzung Ende Februar die Aussage der Verwaltung begründet, man sei mit den Plänen von Zakowski „noch nicht ganz zufrieden“ (wir berichteten). Viele Dienstleister und ein Ärztehaus waren bis dato für den Bereich des ehemaligen Bergenthal-Geländes vorgesehen.

Nun soll nach Informationen unserer Zeitung ein bekannter Vollsortimentler aus der Lebensmittelbranche der Mieter sein, der den Großteil der Flächen im Erdgeschoss einnimmt. Die Verträge stehen offenbar kurz vor der Unterschrift.

Mit Netto würde dies einen weiteren Lebensmittelhändler auf wenigen Metern Entfernung inmitten der Kernstadt bedeuten – allerdings soll es sich nicht um einen weiteren Discounter handeln. Die Planungen hätten wohl auch Auswirkungen auf die Parkplatz-Situation: In den Planungen, die das Büro Zakowski im Oktober vorstellte, sollte sowohl das geplante neue Gebäude am Domring als auch das Gebäude an der Dieploh-/Hauptstraße mit jeweils einer Tiefgarage unterkellert werden. Offenbar gibt es im Zuge der Verhandlungen mit der Lebensmittel-Kette nun aber auch Überlegungen, einen ebenerdigen Parkplatz-Bereich innerhalb des Komplexes zu schaffen.

Interessent für Teutenberg?

Auch an anderer Stelle tut sich etwas in der Domviertel-Planung: So soll ein großes Versicherungsbüro Interesse an dem Teutenberg-Gelände bekundet haben, das durch den Wegfall des Grundstückes Schäfers für mögliche Investoren „weitaus unattraktiver“ geworden war, so das Büro Zakowski. Dort könnte nun eine Mischung aus Dienstleistung (die Versicherung) und Einzelhandel entstehen.

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