Lange und Koch fordern Laubkörbe für die Stadt

Warstein..  Wohin mit dem Laub? Warsteins Ortsvorsteher Dietmar Lange und der Vorsitzende des Bauausschusses, Erwin Koch, stellen nun gemeinsam einen Antrag, der die Laubbeseitigung für die Bürger einfacher machen soll.

Weite Wege für die Anwohner

Die Stadt Warstein möge an geeigneten Stellen im Stadtgebiet so genannte „Laubkörbe“ aufstellen, in denen die Anlieger der Straßen das Laub städtischer Bäume entsorgen können – so die Kernforderung der beiden Politiker. Eine Leerung dieser Körbe soll durch die Stadt erfolgen. Lange und Koch begründen ihren Antrag wie folgt: „Immer wieder stellt die Beseitigung des Straßenlaubs städtischer Bäume ein Problem dar, weil Anlieger zwar dazu verpflichtet sind, das Laub zu beseitigen, hierfür aber weite Wege in Kauf nehmen müssen oder eine Entsorgung auf private Kosten vornehmen.“ In anderen Städten seien bereits Lösungen gefunden worden: „Die Aufstellung von Laubkörben wird in diesem Zusammenhang auch in anderen Städten erfolgreich unternommen – als Angebot und Service einer Stadt an ihre Bürger. Rechtzeitig sollte die Stadt Warstein entsprechende Schritte prüfen und einleiten.“ Sowohl Dietmar Lange als auch Erwin Koch haben sich bereits mehrfach für mehr Grün im Stadtbild stark gemacht – zuletzt in der Diskussion um neue Bäume in der Mönchlandstraße (wir berichteten).

Diskussion um Mönchlandbäume

„Wir sind der Meinung, dass in diese Straße der ein oder andere Baum gehört“, betonte Ortsvorsteher Dietmar Lange damals. Auch Erwin Koch brachet aus seinem Ausschuss ein klares Signal mit: „Der Ausschuss hat klar dafür votiert, dass wir Grün in den Straßen wollen.“ In der Mönchlandstraße sollen kündtig weniger Bäume als bisher gepflanzt werden, wodurch auch die Laubmenge reduziert wird.

Gerade die Pflicht, Laub vor der eigenen Haustür entfernen zu müssen, hatte unter anderem in der Mönchlandstraße zu der lebhaften Diskussion geführt, ob neue Bäume überhaupt notwendig seien.