Landrätin dankt für Engagement der Hilfsorganisationen

Meiste..  Zum Neujahrsempfang hatte Landrätin Eva Irrgang am Sonntag die Hilfsorganisationen im Kreis Soest in die Räume der Meister Werke eingeladen. Dazu versammelten sich Vertreter des Roten Kreuzes (DRK), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), des technisches Hilfswerkes (THW) und der Freiwilligen Feuerwehr, um gemeinsam die anstehende Pläne und Veränderungen zu besprechen.

Staffel eine Bereicherung

Zu Beginn der Veranstaltung ergriff Eva Irrgang das Wort und resümierte das vergangene Jahr. Dabei ging sie auch auf die Leistungsnachweise ein, welche im letzten Jahr eine Veränderung mit sich brachten. Zusätzlich zu einer Gruppe (neun Personen) wird nun auch eine Staffel angeboten (sechs Personen). Die Beteiligten müssen erstmals auch im Bereich der Ersten Hilfe ihre Leistungsfähigkeit nachweisen.

„Die Staffel hat sich als Erfolg erwiesen, da jeder die ganze Zeit zu 100 Prozent in das Geschehen involviert ist“, erklärte Bezirksbrandmeister Hartmut Ziebs. Des Weiteren habe es in den Orten Geseke und Soest personelle Veränderungen in dem Amt des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr gegeben, so dass dieses Amt nun von Florian Nagelmeier (Geseke) und Christoph Blume (Soest) besetzt wird. Außerdem seien Lars Suckrau (Bad Sassendorf), Kersten Reinke (Lippstadt) und Marius Papenprock (Lippetal) als neue Kreisfeuerwehrjugendwarte ernannt worden. „Die neuen Warte bringen neue Ideen in die Gespräche ein“, erklärte Kreisbrandmeister Thomas Wienecke. Doch erwiesen sich aber auch Traditionen, wie das 41. Pfingstzeltlager, als Erfolg. „Es nahmen über 600 Kinder und Jugendliche von unseren 14 Feuerwehren im Kreis am Zeltlager teil“, freute sich Eva Irrgang.

Die Landrätin fokussierte ebenfalls größere Schadensereignisse des vergangen Jahres. Hierunter fielen unter anderen auch Schäden durch Unwetter, welche viele Einsätze verursachten. So waren Hilfskräfte aus dem Kreisgebiet sogar in Düsseldorf im Einsatz, um dort durch den Pfingststurm verursachte Schäden zu beseitigen. „Durch diese überörtlichen Einsätze wird die Vernetzung untereinander immer weiter gestärkt“, erklärte Thomas Wienecke. Die Kameradschaft der Feuerwehrmänner sei in dem Sinne äußerst wichtig. „Feuerwehren leben hauptsächlich von der Gemeinschaft untereinander und nicht zwangsläufig von Geräten“, ergänzte Ziebs.

Auch weitere Projekte sind für dieses Jahr geplant und bereits schon in der Umsetzung. Somit werden Mitte des Jahres die bereits bestellten Abrollbehälter für den Atemschutz einntreffen, so dass zum einen die Versorgung verbessert werden kann und zum anderen die Kommunen die örtliche Reservevorhaltungen reduzieren können. Ebenfalls optimiert wurde die digitale Alarmierung. Das Projekt des Digitalfunkes ist derweil auch in der Entwicklung, wobei die benötigten Geräte bereits im ersten Quartal in einigen Fahrzeugen eingebaut werden sollen. Weiterhin möchte die Feuerwehr für mehr Eintritte von Migranten und Frauen sorgen, welche herzlich in der Gemeinschaft willkommen sind.

An Familien denken

„Wir müssen aber neben euch auch euren Familien Danke sagen, welche Verständnis für diese Aktivitäten haben“, bedankte sich Eva Irrgang bei allen ehrenamtlichen Helfern. Hartmut Ziebs erweiterte den Dank auf die Arbeitgeber, welche die Einsätze erst möglich machen. Ein Dank galt auch der Familie Schulte von den Meister Werken für ihre Gastgeberfunktion und das Sponsoring. Nach dem Mittagessen hatten die Besucher die Möglichkeit sich über das Unternehmen zu informieren.