Königspaar wirbt für ungefährlichen Virus

Oestereiden..  „Schützenkönig in Oestereiden muss man einmal sein“, nach dieser Devise verfuhr im vergangenen Jahr Ralf Rudat. Er legte es darauf an, genau dieser Vorgabe gerecht zu werden – und legte daher auf den Vogel an, denn 25 Jahre nur als Schütze im Festzug mitzumarschieren war ihm nicht länger genug. Schnell hatt er auch seine Frau Martina davon überzeugt und so repräsentierten die beiden im vergangenen Jahr den Schützenverein Oestereiden als Königspaar. Nun neigt sich diese Zeit, die „nur Positives und Schönes hervorgebracht hat“, wie sie übereinstimmend betonen, ihrem Ende entgegen. An diesem Wochenende feiert Oestereiden Schützenfest und Ralf und Martina Rudat freuen sich auf den letzten Höhepunkt ihrer Regentschaft.

Das Fest beginnt am Samstag, 20. Juni, um 16 Uhr mit dem Antreten der Schützen auf dem Festplatz zum Abholen des Königspaares. Der Schützenmesse um 17 Uhr schließen sich die Ständchen für Pastor Theobald Wiechers, Ortsvorsteher Alfons Levenig sowie die Jubelköniginnen und König an. Für etwa 20 Uhr ist der Große Zapfenstreich auf dem alten Sportplatz angesetzt bevor um 21 Uhr der Festball im Zelt beginnt.

Seit 60 Jahren im Verein

Zur Gefallenenehrung treten die Schützen am Sonntag, 21. Juni, um 9.30 Uhr auf dem Festplatz an und marschieren zum Ehrenmal. Am Beginn des folgenden Frühschoppens im Festzelt werden die Vereinsjubilare geehrt, darunter Rudolf Risse und Reinhold Verbücheln, die schon seit 60 Jahren dabei sind. Um 14.30 Uhr beginnt der Festumzug, um 18 Uhr ist Kindertanz und um 20 Uhr Festball.

Am Montag, 22. Juni, gibt es um 9 Uhr ein Schützenfrühstück, im Anschluss tagt das Schützengericht. Das Vogelschießen ist für 11 Uhr angesetzt. Damit es genügend Aspiranten gibt, hoffen Ralf und Martina Rudat, andere Schützenbrüder „mit dem Königsvirus infiziert zu haben“. Der Festzug mit dem neuen Königspaar beginnt um 17 Uhr, es folgen Kindertanz und Festball.