Köller-Nachfolger wird sich der Betriebe annehmen

Rüthen..  Wo steht Rüthen in Sachen Wirtschaftsförderung? Diese Frage stellten die Sozialdemokraten im Fachausschuss. Denn der tagte am Donnerstag das erste Mal und folglich gab es viele Neulinge, insbesondere Sachkundige Bürger, die an diesem Tag auch verpflichtet wurden.

Anfragen beim Kämmerer

Kämmerer Georg Köller berichtete, dass sein Nachfolger ab April gesucht werde. Und dieser übernehme auch das Thema Wirtschaftsförderung, das zuletzt von ihm betreut worden sei, nachdem Dr. Tobias Fehlbier die Bergstadt wieder verlassen habe. Derzeit liefen Anfragen bei ihm auf; auch Christoph Scholz kümmere sich im Rathaus um das Thema.

Auf die Frage, was nach zweieinhalb Jahren Wirtschaftsförderer im Rathaus geblieben sei, betonte Köller, dass „nichts offen“ geblieben sei. Und „wenn es Probleme gibt, melden sich die Betriebe schon“. Das Thema Breitbandversorgung werde weiter verfolgt; ein Experte sei für die nächste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses eingeladen worden.

„Wir denn auch agiert?“, hakte Johannes Erling für die SPD nach. Köller verwies auf seinen Nachfolger: „Der wird mehr an die Betriebe herangehen.“

Ein konkretes Thema sprach Klaus-Dieter Hötte an, der sich bemüht, Kurgäste für die Bergstadt zu begeistern (die WESTFALENPOST berichtete). Eine erste Fahrt aus Bad Waldliesborn sei für den 25. April geplant. Man werde bei den Kosten etwa bei 15 Euro landen. Nach einer Stadtführung mit dem Haarmännchen bestehe genug zeit, um einzukaufen und Essen zu gehen, ehe die Rückfahrt gegen 16 Uhr erfolge. Die Stadt wolle für 300 bis 500 Euro Plakate und Flyer erstellen, um in den Kurorten für das Angebot zu werben - sofern die Politik das Geld freigebe. Man wolle so „erst mal klein starten“, so Hötte, der sich wünscht, dass auch die Gastronomen in das Konzept fest eingebunden werden.

Angebot für Kurgäste

Johannes Erling, selbst auch als Stadtführer aktiv, berichtete, dass es ein ähnliches Angebot bereits vor rund sieben Jahren gegeben habe. Damals habe man sich eine Powerpoint-Präsentation mit den Höhepunkten Rüthens gewünscht. Das ließe sich doch jetzt in Haus Buuck sicher realisieren. Und bezüglich eines Gastronomieangebotes schlug Rainer Look vor, jeweils ein Gastronom könnte doch ein festes Angebot für die Kurgäste machen. Aber das wäre dann wohl bereits der zweite Schritt. Jetzt sollen erst einmal die Kurgäste kommen.