Klösterliche Spuren entdecken

Hirschberg..  Wohl eines der bedeutendsten Klöster des heimischen Raumes steht im Mittelpunkt eines Lichtbildervortrages der Heimatstubenfreunde, die am Donnerstag, 22. April, in der Heimatstube im Birkenhof zum 56. Gespräch einladen.

Mit dem 1072 errichteten Benediktinerkloster Grafschaft bei Schmallenberg werden nicht nur ein Stück Kloster- und Kulturgeschichte des heimischen Raumes verdeutlicht, sondern auch viele historische Bezüge unserer engeren Heimat.

Die Grafschafter Patres waren unter anderem in Hirschberg auch für die Seelsorge im Kloster Odacker zuständig, hatten in Warstein ihren Zehnthof, auf dem die Einnahmen aus den Besitzungen im nördlichen Sauerland zusammenkamen und besaßen in Belecke seit mittelalterlicher Zeit ihre Propstei.

Hier fand der letzte Abt von Grafschaft seine Ruhestätte. Viele Kunstschätze gelangten aus der Abtei dorthin. Nicht nur auf diese monastischen Spuren im Stadtgebiet soll eingegangen werden.

Bedeutung für ganz Westfalen

Klösterliche Spuren sind darüber hinaus im Gebiet der Stadt Warstein in Niederbergheim und in Mülheim zu finden. Die dortige Kommende bestand bis in das 19. Jahrhundert. Ihr prachtvoller Bau zeugt noch heute von seiner früheren Bedeutung für ganz Westfalen.

Referent ist Warsteins Kustos und Ortsvorsteher Dietmar Lange. Begonnen wird um 16 Uhr.