Kleines Festival vor großem Publikum

Rüthen..  Strahlender Sonnenschein, tolle Bands und eine einzigartige Atmosphäre: Der Music Walk 3.0 war ein voller Erfolg. „Es ist alles perfekt gelaufen“, zog Organisator Karsten Krebsbach, bekannt als DJ Käpt’n Käse, gegen Ende der langen Musiknacht ein positives Fazit. Viel besser hätte das kleine Festival am Pfingstwochenende kaum laufen können.

Vier Bands spielten nacheinander an vier unterschiedlichen Stellen. Einzigartiger und imposanter hätten die Kulissen dabei nicht ausgewählt werden können. Ganz egal, ob auf der Ladefläche eines Lkws oder auf der Stadtmauer mit tollem Panoramablick über die Bergstadt: Jede der vier Bühnen war ein kleines Highlight für sich.

Den Startpunkt des dritten Music Walks bildete der Hexenturm. Im Handwerkerdorf begeisterte Sängerin und Songwriterin Astrid North das bunt gemischte Publikum. Mit ihrer „Girlband“ bewies sie echte Frauen-Power und sorgte damit für einen gelungenen Einstieg in die musikalische Reise. Emotional, kraftvoll und aufregend präsentierte sie die Lieder ihres Albums und zog die Zuschauer dabei magisch in ihren Bann. Und auch das Publikum wirkte tatkräftig mit und stellte sein musikalisches Talent immer wieder durch Klatschen und Singen unter Beweis.

„Es ist total schön, hier zu sein“, freute sich die talentierte Sängerin über ihren Auftritt im Handwerkerdorf und genoss die einzigartige Atmosphäre unter freiem Himmel ebenso wie die zahlreichen Fans vor der kleinen Bühne.

Begleitet vom Haarmännchen zogen die Zuschauer entlang der Stadtmauer weiter zum Wasserturm, wo bereits der zweite Act auf seinen großen Auftritt wartete: Nach einem eher ruhigeren und emotionalen Einstieg erwartete die Musik-Fans mit der Band „MadScars“ an dieser Station ein Rock-Genuss vom Feinsten. Coole Sounds und laute Bässe gepaart mit einem einzigartigen Ausblick über die historischen Mauern der Stadt überzeugten die Zuschauer zweifellos und sorgten für beste Stimmung.

Bekanntes Gesicht am Romberg

Ein bereits bekanntes Gesicht erwartete die Fans des Music Walks an der dritten Station: Am Romberg auf Gössmans Hof spielte Sänger Nils Hofmann auf seiner Akustikgitarre für die kleinen und großen Zuhörer. Ein zur Bühne verwandelter Lastwagen versprach eine einzigartige Location. „Ich freue mich, wieder hier zu sein“, begrüßte Hofmann seine Fans am Romberg. Bereits beim vorangegangen Music Walk 2.0 war er mit seiner Band dabei und gehört nun schon fast zum Team. Zusammen mit Thorsten Hannik am Cajon präsentierte er „ein paar schöne Lieder, die jeder kennt“. Darunter unter anderem die Klassiker „Walking in Memphis“ oder „Runaway-Train“, die zum Mitsingen einluden.

Den Abschluss des dritten Music Walks feierten die Zuhörer schließlich an der Gaststätte Knickenberg am Hachtor zusammen mit der Band „Wildlive“. Zum krönenden Finale präsentierten sie noch einmal Songs für jeden Geschmack: Mit Deutschrock, Discofunk und den besten Klassikern der 70er, 80er und 90er Jahre kam jeder Musik-Freund auf seine Kosten.

So waren sich sowohl Organisatoren als auch Publikum gegen Ende des langen Musik-Spazierganges einig: Der Music Walk erwies sich einmal mehr als Volltreffer, der auch in den nächsten Jahren weiter fortgeführt werden soll.