Kleiner Ort Kneblinghausen im Rüthener Rosenmontagszug groß vertreten
20.02.2012 | 19:30 Uhr 2012-02-20T19:30:00+0100
Rüthen. Wenn schon Politik, dann nehmen sich die Rüthener im Rosenmontagszug lieber nicht der „großen“, sondern der örtlichen an. Wohnmobilstellplatz und Kreisverkehr waren solche Themen. Mit mehr als 100 Aktiven glänzte das Dorf Kneblinghausen. Ein Drittel der Einwohner war vertreten.
Weder der böse Wulff, noch Rotkäppchen wurden im Umzug außer Rand und Band gesichtet. Dafür aber Wickie und die starken (Brüll-)Mücken, Robin Hood von der Landjungen, Roberto Blanco und Florian Silbereisen aus Meiste und eine riesige Menge Astronauten, die aus Kneblinghausen, Menzel und von der Reiterjugend Rüthen gelandet waren.
Der Besuch aus dem Weltall war wirklich gigantisch, was schon daran lag, dass über 100 Kneblinghausener aktiv am Umzug teilnahmen plus der Fans, so dass weit mehr als ein Drittel der gesamten Einwohner des Dorfes in Rüthen waren. Den Titel der zahlenmäßig stärksten Gruppe hätte ihnen nur noch Meiste abspenstig machen können. Von dort kam ein ganzer Stadl voller Volksmusikanten angereist.
„Der Kreisverkehr, der sieht nicht aus, dafür bekommen die Ratsherren keinen Applaus“, fanden die Rüthener Bürgerschützen und hatten den Esel samt Weltkugel in klein nachgebaut. Kritik am Hickhack um den Wohnmobilstellplatz kam aus Kallenhardt. „Kommt nach Kallenhardt, macht Urlaub dort, das ist sowieso der schönere Ort“, machte man Werbung in eigener Sache.
Wilde Tiere, freche Meeresfrüchte, heiße Ladies und gar nicht so kleine Geschenke sorgten für einen farbenprächtigen Umzug, der viel bejubelt und beklatscht wurde. Die Mühe der Teilnehmer hatte sich wieder einmal gelohnt.
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