Kinder in gewohnter Umgebung betreuen

Warstein..  Ein Ende des Streiks der Kindergärtnerinnen ist nicht in Sicht. Bereits seit dem 11. Mai, also seit nunmehr drei Wochen, werden die städtischen Kindertageseinrichtungen bestreikt. Dabei haben Eltern inzwischen vermehrt Schwierigkeiten, die Betreuung ihrer Kinder selbst privat zu organisieren.

Ausgelöst dadurch gab es verschiedene Anfragen an das Jugendamt der Stadt Warstein nach der Möglichkeit, durch Eltern selbst organisierte und verantwortete Betreuungsangebote in den städtischen Kitas einzurichten. Das Jugendamt hat diese Möglichkeit in Abstimmung mit dem Landesjugendamt in Münster geprüft. Das Ergebnis: Ein solches Betreuungsangebot durch die Eltern ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

So könnten in einer Kita in Verantwortung der Eltern jeweils maximal 15 Jungen und Mädchen von mindestens drei Eltern und einer ausgebildeten Erzieherin oder einem Erzieher betreut werden.

Alter: Zwei bis sechs Jahre

„Die betreuten Kinder könnten, je nach gewählter Einrichtung, zwei bis sechs Jahre alt sein“, heißt es weiter im Rathaus. Der zeitliche Umfang der Betreuung müsste je Einrichtung festgelegt und von den Eltern ein verantwortlicher Ansprechpartner benannt werden.

Denkbar ist, bei entsprechendem Interesse der Eltern, jede der bestreikten städtischen Kitas für ein solches Betreuungsangebot der Eltern zu öffnen. Die Stadt würde bei diesem Modell die Immobilie bereitstellen, während alles Weitere Angelegenheit der Eltern wäre.

Ansprechpartnerin im Rathaus

Wenn Eltern sich zusammenfinden wollen, um ein derartiges Betreuungsangebot für ihre Kinder zu organisieren, können sie sich wegen der genauen Rahmenbedingungen und zur weiteren Abstimmung mit der Stadt ab Montag an die Leiterin des Jugendamts Warstein, Jutta Heinert, unter 02902/ 81360 wenden.