kfd-Frauen mixen Cocktails

Cocktail-Kursus der kfd Drewer
Cocktail-Kursus der kfd Drewer
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Eine jüngere Zielgruppe wollte die kfd Drewer mit ihrem Cocktail-Kursus ansprechen. Eine Rechnung, die voll aufging. Lahsen Mouhcine gab wichtige Tipps und ließ die 30 Frauen bunte, und vor allem leckere Cocktails mixen.

Drewer..  Ein wenig Wodka, ein wenig weißer und brauner Rum, dazu Ananas- und Orangensaft und das ganze abgerundet mit Bitter Lemon und Grenadine – klingt gefährlich, ist aber sehr lecker. Genau das Richtige eben für über 30 Frauen der kfd Drewer, die sich zum Cocktail-Kursus einen echten Bartender eingeladen hatten. Lahsen Mouhcine, der seit 41 Jahren in Deutschland lebt, hat nach seiner Ausbildung auf einer Hotelfachschule in der Schweiz die ganze Welt bereist und als professioneller Barkeeper gearbeitet.

„Viele denken, der Einkauf für Cocktails ist teuer“, räumte Lahsen Mouhcine gleich zu Beginn mit einem Vorurteil auf. Denn alles, was man für leckere Cocktails brauche, bekomme man im Discounter. „Ich arbeite mein Leben lang in Fünf-Sterne-Hotels und kaufe meinen Zutaten im Aldi ein.“ Denn der preiswerte Rum aus der Karibik habe eine bessere Qualität als das Marken-Produkt, das in Hamburg abgefüllt werde.

Davon konnten sich die Frauen auch gleich überzeugen, denn der Bartender hatte im Vorfeld mit dem Vorstandsteam eingekauft. Dabei beschränkte man die Palette auf gängige Zutaten wie Wodka, Batida und Korn. Korn im Cocktail? – „Es gibt keinen Alkohol, mit dem man nicht mixen kann“, betonte Lahsen Mouhcine. Mit den übrigen Zutaten wird dann entschieden, ob der Cocktail eher raffiniert süß oder sauer sein soll.

Ihre ganz eigenen Kreationen durften die Nachwuchs-Kräfte aus Drewer kreieren. Der Bartender ließ ihnen völlig freie Hand, gab nur bei den Mengen regulierende Ratschläge. Innerhalb kürzester Zeit entstanden so 30 verschiedene Cocktails, die auch zu Hause Lust darauf machen, zum Shaker zu greifen. Und ist ein solcher nicht zur Hand, tut es auch der gute, alte Stabmixer.

„Wir wollten mit diesem Angebot auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen“, erläuterte Anne Köhne vom kfd-Vorstandsteam. Begeistert war sie davon, dass diese Rechnung voll aufgegangen war. Die Frauen hatten auf jeden Fall viel Spaß dabei, dem Olsberger Bartender bei seinen launigen Erfahrungsberichten zu lauschen. „Jedes Mal, wenn ich hier etwas mache, müssen sie probieren“, hatte er den Frauen zu Beginn angedroht. Damit dies nicht zu sehr ausartete, hatte das Vorstandsteam selbst gemachte Dips und Brot bereit gestellt. Und so bewahrheitete sich auch eine Prophezeiung von Lahsen Mouhcine nicht: „Die Leute kommen normal zu mir und nach einer Stunde sind sie unnormal.“