„Keine Kreditverkäufe bei der Werler Sparkasse”
28.02.2008 | 17:57 Uhr 2008-02-28T17:57:00+0100Werl. Die Sparkasse Werl verkauft keine Immobilienkredite an Finanzinvestoren. „Das entspricht nicht unserer Geschäftspolitik”, sagte gestern Sparkassen-Vorstand Klaus Eickenbusch, ...
...„wir sind auf die Region ausgerichtet und wollen langfristige Kundenbeziehungen pflegen und aufbauen”. Vertragsgemäß bediente Kredite, so Eickenbusch, würden nicht an Dritte weiterverkauft. Der Kredithandel ist durch die Medien gegangen. Verbraucherschützer klagten gegen den Handel, nach dem sich vielerorts Kunden mit Forderungen Dritter konfrontiert sahen. Das, so betont der Sparkassen-Vorstand, könne bei einem Immobilien-Kredit der Werler Sparkasse nicht passieren. „Wo Sparkasse draufsteht, ist auch Sparkasse drin”, betont Eickenbusch. An Immobilienkrediten zahlte die Werler Sparkasse im vergangenen Jahr 23 Millionen Euro aus. „Angesichts der Rahmenbedingungen kann das zufrieden stellen”, sagt die Sparkasse. Gewerbliche und private Kredite summierten sich in 2007 auf rund 60 Millionen Euro. Das Gesamtkreditvolumen der Sparkasse beträgt derzeit rund 450 Millionen Euro. Ihr Betriebsergebnis vor Bewertung konnte die Sparkasse Werl in 2007 von 6,3 auf 6,5 Millionen Euro steigern. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 20 Millionen auf 655 Millionen. Das gesamte Kundengeschäftsvolumen einschließlich des Wertpapiergeschäfts beziffert das Geldinstitut für das Jahr 2007 auf annähernd eine Millionen Euro. Vom Betriebsergebnis müssen nun aber noch rund 2,6 Millionen Euro an Stützung für die WestLB abgezogen werden. „Ohne WestLB wäre es ein gutes Jahr gewesen”, sagt Vorstand Joachim Gerenkamp. Innerhalb des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe sei man unter 76 Instituten in allen Geschäftsbereichen unter den „Top 10”.
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