Keine einfache Diskussion

Es ist keine Alltagsgeschichte, wenn man über Asylbewerber schreibt. Noch schwieriger wird die Diskussion, wenn man über das Geld spricht, das die Stadt für diese hilfsbedürftigen Menschen ausgibt. Josef Pieper hat Recht: Es ist ein sehr sensibles Thema.


Eine Stadt, die sich in der Haushaltssicherung befindet, hat kaum Spielraum, über das Maß der Notwendigkeit hinaus ihren Bürgern etwas zu bieten. Angesichts von mehreren hunderttausend Euro Differenz zwischen dem, was das Land zur Verfügung stellt und dem, was die Stadt tatsächlich für die Versorgung der Asylbewerber ausgibt, können unschöne Parallelen allzu schnell gezogen werden. Hunderttausend Euro sind viel Geld. Geld, mit dem man viel Gutes tun kann – auch in Warstein.


Doch genau das und nichts anderes passiert: Die Stadt tut Gutes; sie unterstützt hilfsbedürftige Menschen mit diesem Geld und trägt so zu einem sozialen Miteinander in unserer Stadt bei. Dass Warstein auf diesen Kosten nicht sitzen bleiben darf, das steht auf einem anderen Blatt – und darüber muss tatsächlich geredet werden.

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