Kandidat Ewald Risse setzt auf direkte Bürgerbeteiligung

Ewald Risse
Ewald Risse
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Was wir bereits wissen
Ewald Risse, der unabhängige Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Warstein, hat sein acht DIN-A4-Seiten-langes Programm vorgestellt. Bei ihm stehen die Steigerung der Souveränität und Attraktivität der Stadt an vorderster Stelle.

Warstein..  Auf acht DIN-A4-Seiten hat der unabhängige Kandidat für die Bürgermeisterwahl, Ewald Risse, sein Programm fixiert und gestern der Redaktion zugemailt. „Konzept für eine überlebensfähige Gemeinde Warstein“ hat er dies überschrieben und ergänzt um „weniger Staat und mehr Eigenverantwortung“.

Gleich zu Beginn seiner Ausführungen macht Risse deutlich, weshalb er sich der Wahl stellt: „Ich trete zur Wahl des Bürgermeisters für die Stadt Warstein an, um die Souveränität und Attraktivität meiner Heimatstadt und Kommune Warstein wieder herzustellen.“

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt der 64-Jährige auf das „Konzept einer regionalen, bürgernahen Direktdemokratie“. Bei nahezu allen großen und wichtigen Themen – unter anderem Steingewinnung, Trinkwasserschutz, Biomassekraftwerke – sollen die Bürger direkt beteiligt werden. Risse: „Ich setze mich für eine dezentralisierte, kulturell, sozial und wirtschaftlich orientierte, leistungsstarke Bürgergesellschaft in der Gemeinde Warstein ein.“ Um dieses Ziel zu erreichen, hat die „unbedingte finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt Warstein“ für ihn Priorität. Ein Mosaikstein ist dabei eine umfassende Verwaltungsreform.

In mehreren Punkten wird Risse konkret: So soll auf dem Risse-Gelände ein „altersgerechter Wohnpark“ entwickelt werden. Die Erschließung der Steinindustrie über eine Bandstraße im Möhnetal ist ebenso ein Vorhaben wie ein Bewirtschaftungskonzept für die Trinkwassereinzugsgebiete, die Umstellung der Wald/Wildbewirtschaftung unter ökologische Werte oder ein Bewirtschaftungs- und Rekultivierungskonzept für die Kalksteinabbaugebiete unter ökologischen Werte.