Kallenhardts Narrenvolk feiert hitten„mäh“ßig Karneval

Den Pinguinen wurde es irgendwann zu kalt...
Den Pinguinen wurde es irgendwann zu kalt...
Foto: Elisa Sobkowiak
Was wir bereits wissen
Eine gelungene Mischung begeisterte die Narren beim Kallenhardter Kolping-Karneval. Und die Jecken gewährten sogar einen tiefen Einblick.

Kallenhardt..  „Packt die Badehose ein“, lautete die Einladung der Kolpingsfamilie in die Schützenhalle. So ließ es sich der Sitzungspräsident nicht nehmen, das Narrenvolk auch entsprechend in Badehose und Kurzarm-Shirt mit einem dreimal kräftigen „Kallenhardt, mäh mäh!“ zu begrüßen und so durch das kurzweilige Programm zu führen.

Mit vielen heimischen Akteuren, Tanzgarden und dem Elferrat vom Karnevalsclub, der Ulkkapelle und der Prinzengarde Warstein hatte die Kolpingsfamilie ein facettenreiches Programm mit Tanz-, Show- und Sketcheinlagen gestaltet.

„Unwuis ist die Narrenriege, es springt der Bock und auch die Ziege“ heißt es in diesem Jahr beim KCK, und so wurde auch das Prinzenpaar Kirsten und Carsten aus dem Hause Cramer mit diesem Schlachtruf herzlich begrüßt.

„Kolping – viele junge Leute, eine lockere Sitzung“: Das zeichnete auch das Programm aus. Mit musikalischer Einstimmung durch die Ulkkapelle und dem ersten, schwungvollen Tanzauftritt von Solomariechen Lea Müller wurden die bunt kostümierten Zuschauer gleich in Stimmung gebracht.

„Es ist schon deutlich kälter hier in der Halle geworden....“, wurde die nächste Garde angekündigt: Durch den Gang marschierten rund 20 Pinguine der Minigarde und präsentierten das Leben der Pinguine mit Witz und akrobatischen Einlagen – bevor sie einen Teil der Kostüme ablegten, Sonnenbrillen aufsetzten und mit „Hey, ab in den Süden“ eine weitere Stimmungsrakete zündeten.

Vor dem Beginn des Karnevals

Was passiert eigentlich vor den Auftritten, vor Beginn des Kolping Karnevals? Eine Minute Zeit hatten drei Männer des Elferrats - lediglich die Köpfe durch ein Tuch gesteckt, und mit der Hilfe von Armen eines Partners – um Eier zu pellen, Joghurt zu essen, Lippenstift aufzutragen, sich die Haare mit Schlagsahne zu waschen: Viel Spaß hatten nicht nur die Zuschauer bei dem amüsanten Schauspiel, auch die Darsteller konnten sich vor Lachen kaum halten.

Der anspruchsvoller Gardetanz der Juniorengarde des KCK löste Begeisterung in den Reihen der Narren aus. Atemberaubend schloss sich auch die Prinzengarde des KCK an: Als Piloten eroberte sie die Bühne, baute waghalsige Pyramiden und thematisch passende Requisiten in ihren Tanz ein.

Kampf zwischen „Schwarz und Weiß“ hieß es auf dem Schachbrett der Seniorengarde des KCK. Sie präsentierten schwungvoll ihren Schautanz und schafften es, das Publikum mit in ein spannendes Spiel auf das schwarz-weiß karierte Feld zu entführen.

„Mario Kart“ brachte die Prinzengarde Warstein als Gastverein auf die Bühne, raubte so manch einem Zuschauer mit gefährlich aussehenden Stunts und Figuren den Atem. Gekonnt und souverän präsentierten die Jungs mit ihrem Mariechen den neuen Schautanz und bewiesen erneut ein Händchen für die richtige Mischung aus Tanz und Showeinlagen.

Das Narrenvolk feierte noch bis in die Nacht hinein ausgelassen und ließ den Kolpingskarneval stimmungsvoll auf der Tanzfläche ausklingen. Brötchen, Frikadellen und Käsespieße gaben den Gästen dabei die nötige Energie zum Weiterfeiern.