Jetzt konkrete Gespräche über Leader-Projekte

Rüthen..  Froh ist Bürgermeister Peter Weiken darüber, dass der „5verBund“ aus Rüthen, Warstein, Anröchte, Erwitte und Geseke zu den 28 vom Land ausgewählten Leader-Regionen gehört und damit in den Genuss dieser Förderung des ländlichen Raumes kommt. „Nachdem zwischen den beteiligten Kommunen bislang Gespräche ins Blaue geführt worden sind, können wir uns jetzt konkret zusammensetzen“, so Weiken. Dabei gehe es zunächst um die Besetzung des Lenkungskreises, der dann Projekte gemäß der Leader-Kriterien erarbeite. „Wir bekommen das Geld ja nicht pauschal.“ 2,7 Millionen stehen dem „5verBund“ bis 2020 zur Verfügung. Über die Bewilligung der Mittel für einzelne Projekte entscheidet die Bezirksregierung. Darüber hinaus, so Weiken, sei es nun leichter auch an andere Fördermittel zu kommen.

Wenig Konkretes im Ministerium

Überrascht hat den Bürgermeister, dass alle drei Anträge aus dem Kreis positiv beschieden und der Kreis somit flächendeckend im Leader-Programm vertreten ist. Weiken weilt noch bis heute auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte gemeinsam mit allen anderen Bürgermeistern aus dem Kreis Soest mit Ausnahme des bis Donnerstag noch erkrankten Warsteiner Kollegen Manfred Gödde in Berlin. Freitagmorgen wurde das Gesundheitsministerium besichtigt. Dort sprach Weiken angesichts der jüngsten Entwicklung in Rüthen, die prekäre Situation der gesundheitlichen Versorgung auf dem Land an. „Als Antwort gab es viel Theorie, wenig Praktisches“, bedauert er. Wenig optimistischer ging er in einen Besuch des Innenministeriums am Nachmittag, wo die Flüchtlingsfrage angesprochen werden sollte.

Lösung für Arzt-Engpass

Unterdessen hat sich die Zwischenlösung für die Vertretung einer erkrankten Rüthener Ärztin bestätigt. Diese will ab Mittwoch, 27. Mai, der aus Kellinghausen gebürtige Oberstabsarzt Elmar Brinkmann übernehmen.