Jan-Josef Liefers kommt mit seiner Band nach Warstein

Freut sich auf Jan-Josef Liefers und Band: KI-Vorsitzender Michael Römer
Freut sich auf Jan-Josef Liefers und Band: KI-Vorsitzender Michael Römer
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Konzert-Highlight für Kulturfreunde: Am 22. April tritt Schauspieler und Musiker Jan-Josef Liefers mit seiner Band Radio Doria in der Neuen Aula auf.

Belecke.. Etliche musikalische, literarische und humoristische Veranstaltungen hat die Kulturinitiative Warstein (Ki) in ihrer gerade einmal vier Jahre „jungen“ Vereinsgeschichte bereits ins Leben gerufen und dazu beitragen können, im Stadtgebiet Warstein einen bedeutenden kulturellen Mehrwert erfolgreich zu positionieren.

Mit einem noch nie dagewesenen Konzert-Highlight möchte die Ki-Riege nun die hiesigen Kulturfreunde verwöhnen. Quasi unter dem Motto „Große Prominenz in der kleinen Provinz“ gastiert am Mittwoch, 22. April (20 Uhr) in der beschaulichen Neuen Aula Schauspiel- und Musikstar Jan-Josef Liefers mit seiner Band „Radio Doria“. Die WESTFALENPOST hat sich mit dem Ki-Vorsitzenden und Initiator Michael Römer getroffen, um zu erfahren, wie es dem Verein überhaupt gelungen ist, einen der in Deutschland derzeit populärsten Künstler ins Stadtgebiet zu holen und welcher (finanzielle) Aufwand damit verbunden ist.

Ein Traum sei für ihn wahr geworden, verrät der 56-Jährige und bringt seine Glücksgefühle mit strahlender Miene und funkelnden Augen zum Ausdruck. Zwei Jahre ist es jetzt her, dass Michael Römer gemeinsam mit seiner Frau Petra ein Liefers-Konzert besuchte und dabei erstmals live das musikalische Können des bekannten „Tatort“-Darstellers erlebte. Begeistert und fasziniert von Liefers’ Stimme, seinen Liedtexten und der gesamten Show, entstand im Kopf des Ki-Frontmanns noch während der fesselnden Darbietung die große Vision: Einmal Jan-Josef Liefers in Warstein auftreten lassen.

„Ich war gleich Feuer und Flamme und habe mir gedacht: Diesen fantastischen Künstler möchtest du am liebsten irgendwann mal in der Aula auftreten sehen“, berichtet Römer der seine gedanklichen „Ausmalungen“ auch rasch in die Tat umsetzte. Eine aussagekräftige Bewerbungsmappe an die entsprechende Agentur in Berlin sollte schließlich Gewissheit bringen, ob aus einer schlichten Idee mehr werden könnte.

Gerne nah am Publikum

„Ich wusste, dass Liefers die kleinen Bühnen mag und gerne nah an seinem Publikum steht. Die Aula bietet ihm genau dieses Ambiente“, erklärt Römer. Und siehe da: Tatsächlich sprach die Bewerbung die Koordinatoren der Agentur an. Und schon bald klingelte das Telefon im Büro des 56-jährigen Beleckers – das war im Jahr 2013.

„An die Zusage waren aber zahlreiche Bedingungen geknüpft. Uns wurde genau vorgegeben, was wir zu erfüllen haben, damit das Konzert überhaupt stattfinden kann“, erinnert sich Römer. „Die Höhe der Gage war nicht allein das Entscheidende. Es addierten sich noch viele andere Dinge hinzu, die letztlich mit weiteren Zusatzkosten auf unserer Seite verbunden waren. Die Vorgaben waren unter anderem, dass Liefers und seine gesamte Crew in einem komfortablen Vier-Sterne-Hotel nächtigen, es müssen am Veranstaltungsort Ordnungskräfte gestellt werden, ein Catering für die Gäste muss bereit stehen, es muss WLAN eingerichtet werden, ein HNO-Arzt muss im Notfall greifbar sein und so weiter“, verdeutlicht Michael Römer, der letztlich mit einem Kostenrahmen von rund 20 000 Euro kalkulieren musste.

Viele Vorgaben zu erfüllen

Entsprechende „Geldgeber“ mussten also akquiriert werden, um das Vorhaben zu realisieren. Riesig war sodann die Freude beim Ki-Vorsitzenden, als die Sparkasse Lippstadt ihre Bereitschaft als Sponsor signalisierte. „Dies bedeutete, dass wir starten konnten. Der Auftrittstag war terminiert und die lange Organisationsphase konnte eingeläutet werden“, erläutert er.

Seit dem vergangenen Jahr dreht sich bis zum eigentlichen Konzerttag in gut eineinhalb Wochen innerhalb der Ki nur noch alles um das Spektakel „Liefers“. Römer: „Ich bin jeden Tag mindestens vier Stunden mit diesem Event beschäftigt. Alles muss an diesem Abend perfekt laufen“, betont der Ki-Chef und verspricht den Besuchern „eine wunderbare Multimedia-Show und ein grandioses Musik-Erlebnis.“

Glücklich können sich indes diejenigen schätzen, die sich eine Eintrittskarte für das Konzert im Vorverkauf rechtzeitig haben sichern können. Denn Restkarten gibt es keine mehr. Die Neue Aula ist ausverkauft.