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Mohammed-Film

Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab

17.09.2012 | 18:18 Uhr
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
In London protestieren Muslime vor der US-Botschaft friedlich gegen den Schmähfilm. Zu gewaltsamen Protesten werde es in Deutschland nicht kommen, glaubt Salim Abdullah vom Islam-Archiv.Foto: Sang Tan/AP

Hagen/Soest.   Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erwägt, den Hetzfilm verbieten zu lassen, der in einigen Ländern gewalttätige Unruhen auslöste. Muhammad Salim Abdullah, Leiter des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland in Soest, hält nichts von den Plänen. Gewaltsame Unruhen seien in Deutschland nicht zu befürchten.

Deutschlands Politiker debattieren darüber, das Schmähvideo zu verbieten, das derzeit in der islamischen Welt Auslöser gewaltsamer Unruhen ist . Innenminister Hans-Peter Friedrich hat sich dafür ausgesprochen, die Aufführung hierzulande zu untersagen, weil dies eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen könne. „Von dieser Betriebsamkeit des Innenministers, etwas zu verbieten, halte ich nichts“, erklärt dazu Muhammad Salim Abdullah, Leiter des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland in Soest.

Dem Journalisten ist vielmehr die Meinungsfreiheit äußerst wichtig. Die Ausschreitungen in der islamischen Welt verurteilt er - und hält den Gewalttätern ein Zitat aus dem Koran entgegen: „Lass dich von der Ungerechtigkeit eines Volkes nicht anders verleiten als zur Gerechtigkeit.“ Dies müsse Grundsatz aller Diskussionen sein, mahnt Abdullah.

"Allenfalls die Salafisten" würden sich in Deutschland über den Hetzfilm ereifern

Das Mohammed-Video hält er zwar für äußerst geschmacklos . Man dürfe nicht beleidigend werden, betont er, auch wenn Kritik an den Muslimen und dem Islam zulässig sei. Und doch ist Abdullah überzeugt, dass die Muslime in Deutschland sich nicht provozieren ließen, wenn der Film vorgeführt würde . „Das Potenzial der Empörung ist eher gering“, so die Einschätzung. „Allenfalls die Salafisten“ würden sich ereifern, alle anderen Verbände sind „hierzulande gut eingebettet. In Deutschland wird der Funke der Gewalt nicht überspringen.“

Gerade einmal ein Prozent der Muslime in der Bundesrepublik seien „aggressiv“, so die Einschätzung des Islam-Experten, die seinen Angaben zufolge auch von einer Studie des Bundeskriminalamtes bestätigt wird. Schließlich lebten die Muslime in zweiter und dritter Generation im Land: „Sie wissen, dass die Meinungsfreiheit ein verbrieftes Grundrecht ist - und sie schätzen dies.“

Nina Grunsky

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Kommentare
18.09.2012
09:36
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
von Fynraziel | #31

Witzich... diese Meinungsfreiheit hier... und was für Kommentare hier gelöscht werden..

18.09.2012
06:45
An #8 Bar Man kann und sollte auch den Islam nicht verbieten....
von Cebulon | #30

...Dafür herrscht in unserem Land Religionsfreiheit. Man sollte aber diesen Film nicht mit Monty Pythons "Das Leben des Brain" vergleichen, auch nicht mit Herbert Achternbuschs "Das Gespenst". Jeder Film hat seine Entstehungsgeschichte: Achternbuschs Anliegen war eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit dem Thema Religion, Monty Python ersannen sich mit "...Brain" einen Ulk, den sie in biblische Zeiten versetzten.

Der Film hier aber ist das, was #13 geschrieben hat, pure Hetze. Jeder Vergleich hinkt, aber wenn ich den Film mit einem Anderen vergleichen will, so würde ich ihn eher mit dem von Veit Harlan 1940 gedrehten "Jus Süß" vergleichen. Was die Wirkung dieses Films hervorbrachte, versuchen nun unter dem Deckmantel der Meinungsfreihet die rechten Pro Pareien mit diesem Machwerk zu bezwecken.

Kurzum: Man sollte beim Einfordern des Rechts auf freie Meinungsäußerung und der Freiheit der Kunst nicht einen solchen Film als Maßstab wählen. #22 hat das ausführlich beschrieben.

18.09.2012
06:31
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Name von Moderation entfernt | #29

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

18.09.2012
00:34
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #28

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

18.09.2012
00:23
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
von kritischerdenker | #27

Der Film ist an Banalität nicht mehr zu übertreffen und gehört allein deshalb verboten. Der Regisseur ist wohl aufrund seiner geistigen Tiefstand unzurechnungsfähig und spiegelt in dem Film lediglich seine Psyche wieder. Und Personen, die diesen Film auch noch gut heißen, können sich als Hauptdarsteller für Teil 2 des Films auf die Warteliste setzen lassen. :-)))

2 Antworten
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
von Fynraziel | #27-1

...und was ist mit Salafisten, die hier in unserem Lande wie im Schlaraffenland leben (vom DEUTSCH-UNGLÄUBIGEN Steuerzahler finanziert) und unsere Verfassung durch ihre Hetzvideos (die wirklich diesen Namen verdienen) mit Füßen treten, Demokratie als "Dreck, schlimmer als Schweinekot" bezeichnen... was ist mit denen??? Und solche Videos kursieren TAGtäglich ungehindert und ungefiltert bei Youtube! Was bilden sich diese sog. Gläubigen ein???

Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
von Fynraziel | #27-2

Sorry... hatte den Schluss nicht wirklich gesehen ...;-)

18.09.2012
00:12
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
von fraka | #26

Es wäre vielleicht hilfreich, jemanden zu Wort kommen zu lassen welcher wohl als anerkannter Islam-Kenner gilt.;

Mustafa Kemal der Begründer der Türkei, genannt Atatürk: “Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!” Quelle: Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk” (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)

Mustafa Kemal Atatürk: „Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!“ „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Moslems in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kad

1 Antwort
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
von fraka | #26-1

noch einmal und hoffentlich jetzt komplett...
Mustafa Kemal der Begründer der Türkei, genannt Atatürk: “Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!” Quelle: Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk” (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)

Mustafa Kemal Atatürk: „Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!“ „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Moslems in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Die Bevölkerung der türkischen Repub

17.09.2012
23:41
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
von dsnero | #25

Welcher der Filme soll verboten werden?
Ich sehe jeden Tag in den Nachrichten aller Sender Filme die nicht nur den Propheten sondern auch alle Richtungen der islamischen Religionen und die ganze Kultur von eineinhalb Milliarden Muslimen beleidigen. Dort stellt sich / man (wer?) die "wahren Befolger" des Glaubens als einen gewalttätigen, brandschatzenden, mordenden Mob dar, der aus welchem Anlass auch immer das Recht ableitet Gewalt gegen Jedermann auszuüben - egal ab der mit dem Anlass (des manchmal nachvollziehbaren Zorns) irgendwas zu tun hat oder nicht.
Man kann sogar die Regisseure und "Script-Boys" sehen -nicht die Produzenten und ihre Geld- und Machtinteressen.
Wieso lassen sich das anderthalb Milliarden Muslime gefallen?
Todesangst vielleicht - weil auch sie wissen worauf die Macher es alleine abgesehen haben und dass auch sie ihre Religion vor deren Gewalt nicht schützt?
Irgendwann ist dann niemand mehr da der den Mund aufmacht!

17.09.2012
23:36
@OmenEstNomen
von Biker72 | #24

Liebe WAZ, diese Technik ist äußerst überholungsbedürftig, da desöfteren Beitrage nicht dem gewünschtem Kommentar zugeordnet werden und völlig woanders erscheinen !!!

Also..
Ich bin über 2 Ecken manchmal in indirektem Kontakt mit jemandem, der in Syrien zugegen ist. Demnach kann ich sagen - was wir hier gezeigt bekommen, ist geformt zu dem , was der Zuschauer glauben soll, aber nicht gerade der Wahrheit entspricht. Das ist schockierend festzustellen, wie in hohem Umfang der Mensch manipuliert wird.
Desweiteren finde ich die Reaktionen über Verärgerung zwar verständlich, aber nicht die Gewaltausbrüche. Auf der anderen Seite aber weiß man ganz genau wie darauf auch reagiert wird. Meine Frage: haben diese bewussten Provokationen einen weitläufigen Hintergrund?!?

17.09.2012
22:34
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammedfilms ab
von Drunsonst | #23

Wenn man sich den 13-minütigen Trailer auf you-tube ansieht, dann wird man Paralelen zum Monty-Python-Klassiker "Das Leben des Brian" erkennen - nur das der Monty-Python Film um Dimensionen intelligenter und besser gemacht wurde.

Das Problem ist ergo nicht der schlecht gemachte Film sondern die Reaktion von islamistischen Fanatikern darauf. Werden unsere Botschaften in islamischen Ländern bald auch abgefackelt, weil wir Schweinefleisch essen, Alkohol trinken und - unbeschnittene - Christen sind. Das alles beleidigt den Propheten doch auch zutiefst - oder? Sollten wir alle tief in uns gehen und alles vermeiden, was die islamische Welt eventull erzürnen könnte? Neeee - genau das nicht - klare Kante ist hier endlich mal angezeigt!

17.09.2012
22:19
Islam-Experte lehnt Verbot des Mohammed-Hetzfilms ab
von casimir1 | #22

Wenn ein Film nur zu dem Zweck gedreht wird, die Völker oder Religionen gegeneinander aufzuhetzen, dann kann es nicht sein, dass ein solcher Film durch die Meinungsfreiheit gedeckt wird. Das die Schauspieler, die am Film beteiligt waren, von dem Filmemacher nicht nur getäuscht, sondern durch die Täuschung auch noch in Gefahr gebracht wurden bzw. werden, kann auch nicht durch Meinungsfreiheit gedeckt werden.

Sollte es durch das Zeigen des Films durch irgendwelche Pro-Gruppen zu Schädigungen kommen, weil auch die Pro-Gruppen nur diese Gewalt provozieren wollen, dann sollten diese sofort zur Regulierung der Schäden herangezogen werden.

Ich kann verstehen, auch wenn es mir schwer fällt, dass die Bundes- oder Landesregierung Probleme hat, ein Verbot solcher Gruppen und auch von Aktionen solcher Gruppen durchzusetzen. Aber es muss auf jeden Fall möglich sein, dass sich Bundes- und Landesregierung von solchen Provokateuren distanziert und diese als Volksverhetzer benennt.

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