Informationen zu Operationen am Knie

Warstein..  Die anatomischen Voraussetzungen jedes Patienten sind individuell und so sollte auch das Knie-Implantat sein. Die moderne Methode des Kniegelenkersatzes ermöglicht es dem Chirurgen eine exakte Wiederherstellung der natürlichen Gelenkgeometrie zu gewährleisten.

Hierbei wird nicht der Knochen an ein Implantat angepasst, sondern vor der Operation durch computergestützte 3D Planung ein Implantat gefertigt. Dieses ist exakt dem Knochen angepasst. Die Entwicklung maßgefertigter, der Patientenanatomie angepasster Endoprothesen macht es möglich, den rekonstruktiven Eingriff des Kniegelenkes sowohl minimalinvasiv als auch maximal knochensparend durchzuführen.

Am Maria Hilf Krankenhaus führte dieses Verfahren der Leitende Arzt für Orthopädische Chirurgie, Dr. med. Ulf Heydenreich ein. Er ist als Leitender Arzt am Maria Hilf Krankenhaus und ambulant im MVZ Maria Hilf in Anröchte tätig.

Fragen zu Prothesen

„Da die Patientenzufriedenheit nach Implantation einer konventionellen Knieprothese bisher häufig geringer ist als wir denken, halte ich den Weg der individuellen Endoprothetik des Kniegelenks für eine sehr gute Option unsere postoperativen Ergebnisse und damit die Behandlungsqualität für die hiesigen Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern“, sagt Dr. Heydenreich.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung „Volkskrankheit Arthrose – konservative und operative Behandlungsstrategien“ wird Herr Dr. Heydenreich am Dienstag, 5. Mai, um 18.30 Uhr im MVZ Maria Hilf Anröchte, Hauptstraße 71, auch Fragen zur Individual-Endoprothetik beantworten.