Industriegebäude in Anröchter Stein

Ohne Diskussionen erteilte der Bauausschuss einstimmig das Gemeindliche Einvernehmen zu weiteren Bauvorhaben. Augenfälligstes Projekt wird die Anlage, die das Lörmecke-Wasserwerk an der K 68 im Tal zwischen Suttrop und Kallenhardt errichten wird. Sie dient der Qualitätssicherung des Wassers aus der Lörmecke-Quelle. „Sie ist notwendig, um die Aufbereitung auf den Stand der Technik zu bringen“, erklärte Ausschussvorsitzende Annette Herbst-Köller (BG).

Mit einer Grundfläche von 40 mal 18 Metern und einer Firsthöhe von knapp sieben Metern stellte sich Ditmar Kruse (SPD) die Frage, „ob dieser Kasten in die Landschaft passt“. Franz-Josef Dohle (BG) charakterisierte ihn als „Industriegebäude“. Stadtplaner Joachim Heidrich sprach von einer „modernen Formensprache“ und räumte ein, dass das Bauwerk trotz vorgesehener Eingrünung „ins Auge fallen wird“. Trotzdem genügt es gewissen gestalterischen Ansprüchen schon dadurch, dass die Fassade teils mit Anröchter Sandstein, teils mit Metallelementen verkleidet wird.

Erfreut stimmte der Ausschuss den Expansionsplänen von Christian Oel im Gewerbegebiet Lindental zu. Der Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer der Firmen E.S.B. und Cascoo plant auf dem Gelände des vor geraumer Zeit erworbenen Geländes des früheren Autohauses Tillmann u.a. den Bau einer zentralen Anlieferung und eines Hochregallagers.