In Riesenschritten zum zentralen Skaterpark Unterm Haane

Belecke..  Im Dezember haben die Jugendlichen des Jugendtreffs Oase angefangen, Geld für die Erneuerung des Skaterparks Unterm Haane zu sammeln. 2100 Euro sind bis Donnerstag bereits auf das Konto eingezahlt worden, dann kamen noch einmal 1350 Euro hinzu. Denn so viel spendete jetzt der Lions-Club Anröchte-Warstein-Rüthen.

„Wir haben beim Weihnachtsmarkt auf dem Wilkeplatz wieder Peters Pralinen verkauft“, erklärte Gudrun Brandes den Ursprung der Spende, „und es war klar, dass der Erlös einem Projekt hier in Belecke zugute kommen soll.“ Das Engagement der jungen Menschen habe Brandes und Reinhard Schulte, den Präsidenten des Lions-Clubs, nun überzeugt. „Mit der Summe geht es schon einmal einen Schritt weiter“, hofft Schulte.

Mit dem Wunsch, die maroden Rampen und Aufbauten des Skaterparks neben dem Sportplatz auszutauschen, kamen die Jugendlichen im vergangenen Sommer auf Beleckes Ortsvorsteherin Elke Bertling zu. Danach hat sich eine Projektgruppe gebildet, die sich aus den jugendlichen Nutzern der Anlage aus allen Ortschaften der Stadt, Politikern aller Parteien, dem Jugendamt, dem Forum Jugendarbeit und dem Verein We love Warstein zusammensetzt, um gemeinsam nach Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Denn eine Erneuerung fiele unter die freiwilligen Leistungen der Stadt und wäre damit aufgrund der angespannten Haushaltssituation nicht finanzierbar.

„Alle stehen dahinter, an zentraler Stelle im Belecke diese Anlage zu errichten“, berichtete Elke Bertling am Donnerstag auch aus der Konferenz der Ortsvorsteher, „mehrere Stationen im Stadtgebiet wären nichts Halbes und nichts Ganzes.“ Um die nötigen 25 000 Euro zu sammeln, haben sich die Beteiligten zwei Jahre Zeit gegeben.

Beginn mit Waffelbackaktion

Den ersten Teil der Summe sammelten die Kinder des Jugendtreffs bei einer Waffelbackaktion. Nach Karneval sollen Flyer an den Haustüren verteilt werden, um auch die breite Bevölkerung um Spenden zu bitten.

Jugendliche aus dem gesamten Stadtgebiet nutzen die Skateranlage – übrigens längst nicht mehr nur mit dem Skateboard. Viele befahren die Rampen mit Scootern und BMX-Rädern. „Das Skateboard scheint im Moment etwas out zu sein“, hat Gudrun Brandes festgestellt, die am Donnerstag bereits mit den Skatern überlegte, wie der Lions-Club die Anschaffung einer neuen Halfpipe weiter unterstützen könnte. So wurde unter anderem über einen Sponsorenlauf nachgedacht.

Eins ist für Gudrun Brandes klar: „Die neuen Rampen müssen natürlich eine gute Qualität haben.“ Sie sollen den Skatern und Bikern schließlich möglichst lange erhalten bleiben.