In Gesichtern lesen - Was zuckt denn da? Was sagst Du nicht?

Facecoaching mit Henning Olesen in Soest.
Facecoaching mit Henning Olesen in Soest.
Foto: Henning Olesen
Spurensuche nach den sieben Basisemotionen im Gesicht - "Facecoaching" erstaunte zum ersten Mal auch Interessierte im Kreis Soest.

Soest.. Wut, Ärger, Verachtung, Ekel, Freude, Angst, Trauer oder doch Überraschung – so lassen sich unterdrückte oder unbewusste Emotionen in den Gesichtern eines jeden Menschen ablesen. Auf Einladung der Soester Kommunikationstrainerin Claudia Tölle haben sich fast 30 Interessierte in den Räumlichkeiten der Evangelischen Frauenhilfe Westfalen auf Spurensuche nach den sieben Basisemotionen im Gesicht begeben - "Facecoaching" erstaunte zum ersten Mal auch Interessierte im Kreis Soest. Geführt wurden sie von Dozent Hening Olesen. Der Solinger ist Erfinder des Begriffs „facecoaching“.

Gesichtsausdrücke sind nicht kontrollierbar

Der von Claudia Tölle organisierte gut zweistündige Workshop „Was zuckt denn da? Was sagst Du nicht“ überzeugte die auch aus dem Raum Bielefeld angereisten Teilnehmer mit einer gelungenen Kombination aus Praxis und Theorie zu den Themen microexpressions, Mimik, Emotionen und Körpersprache.

Spielerisch entführte der 40-jährige Henning Olesen die Workshop-Teilnehmer in die geheimnisvolle Welt der unwillentlichen Gesichtsausdrücke. „Sie sind hervorragende Wegweiser im Gespräch, weil sie - kompetent und ethisch genutzt - wertvolle Hinweise auf die zugrundeliegenden Emotionen des Gesprächspartners sind“, sagt Olesen und ergänzt: „Gesichtsausdrücke sind nicht kontrollierbar, sie sind echt und daher so wertvoll.“