Imkerverein freut sich über mehr Honig als im Vorjahr

Warstein..  Wenn die Bienen ihren Winterschlaf halten, bleibt „ihren“ Imkern genügend Zeit für die obligatorische Hauptversammlung mit einem Resümee des vergangenen Jahres sowie einem Ausblick auf die kommende Bienensaison. Doch ehe über das Imker-Dasein gefachsimpelt werden durfte, die Honig-Ausbeute verglichen wurden und über schmerzhafte Bienenstiche geschmunzelt wurde, standen die Vorstandswahlen an.

Die langjährige Arbeit Wolfgang Alberts als Schriftführer führt ab sofort Beate Stallmeister aus. „Endlich mal eine Frau im Vorstand“, fügte Peter Scholz als erster Vorsitzender der Warsteiner Imker hinzu und freute sich auf eine „kreative und gute Zusammenarbeit“. Auch Karl-Heinz Ulrich als zweiter Vorsitzender durfte sich über einen ebenbürtigen Nachfolger mit Martin Bigge freuen. „Jetzt habt ihr mich etwas auf dem linken Fuß erwischt“, so Bigge, der sich dennoch auf die kommenden drei Jahre und die Zusammenarbeit mit dem Vorstand freute. Als Kassenprüfer ersetzt Thomas Zimmermann den turnusmäßig ausgeschiedenen Michael Bauer.

Doch nicht nur das vereinsinterne Engagement der Warsteiner Imker freute Peter Scholz, sondern auch das vergangene Jahr verlief ganz im Sinne des Imkers und seiner Vereinsmitglieder: „Insgesamt können wir mit dem letzten Jahr sehr zufrieden sein“, so Scholz. Mit 143 Bienenvölkern konnten die Warsteiner Imker die Zahlen aus 2013 (110 Bienenvölker) und 2012 (109 Bienenvölker) deutlich überbieten.

„Das ist eine deutliche Steigerung“ so Peter Scholz, der die Arbeit der fleißigen Bienen trotz teilweise widriger Temperaturen im Frühjahr 2014 nur loben konnte: „Die Honigausbeute im Frühjahr war gering. Den meisten Honig gibt es immer im Sommer.“ So können sich die Warsteiner Imker momentan voll auf handwerkliche Arbeiten an Nistkästen und ihrem Imker-Werkzeug konzentrieren. „Am besten ist es, wenn man so wenig wie möglich mit den Völkern macht und sie einfach in Ruhe lässt. Die kommen mit diesen Temperaturen wunderbar klar“, fügte Thomas Zimmermann an und Theo Arens ergänzte: „Höchstens mal nach dem Futtervorrat schauen und gucken, ob noch alles in Ordnung ist. Ansonsten überstehen die Bienen das alles.“

Imkerei verbessern

Doch auch 2015 wollen sich die Imker und Honigliebhaber um Peter Scholz nicht nur auf die eigene Arbeit konzentrieren, sondern auch gemeinschaftlich Nistkästen begutachten und mit Tipps und Ideen die Imkerei verbessern. „Nur für das Wetter können wir natürlich nichts“, fügte Peter Scholz lachend hinzu.