Hoffnung auf Freiheit gepaart mit Trauer um Vertrautes

Rüthen..  „Raus aus dem Rotstiftmilieu“. Dies war das angestrebte Ziel der 28 Entlassschülerinnen und Entlassschüler der Maximilian Kolbe Schule in Rüthen. Das Erreichen ihres zehnjährigen Zieles wurde anhand einer feierlichen Zeugnisverleihung mit anschließendem Ausklang in der Schule gewürdigt.

„Bei einer Zeugnisvergabe werden verschiedene Gefühle sichtbar. Zunächst die Hoffnung auf eine neue Freiheit, aber auch die Trauer, wegen des Verlassens eines vertrauten Bereiches“, erklärte Bürgermeister Peter Weiken. Dieser bat die Abschlussschüler, niemals das Ziel in ihrem Leben aus den Augen zu verlieren, warnte zugleich aber auch vor möglichen Rückschlägen. Jedoch bezog er sich auch auf die Tatsache, dass die Schule auf das spätere Leben vorbereiten solle. „In diesem Jahrgang ist es wundervoll zu hören, dass alle bereits vor der Bekanntgabe der Ergebnisse einen Ausbildungsplatz bzw. Berufspläne besitzen“, lobte er den Abschlussjahrgang.

Die Abschluss-Schüler

Alexander Arens, Lennart Aslan, Jan-Niklas Bülow, Hermann-Olaf Faulwetter, Leila-Dalal Hachem, Christopher Hoer, Niklas Land, Melissa-Fabienne Meißner, Konrad Oesterhoff, Desiree Schnöde, Sarah Stang, Mike Bachert, Alexandra Becker, Klarissa Böckmann, René Dünschede, Jan Hagenhoff, Carolina Hanko, Jil Harnacke, Joschka Henneböhl, Tim Kirsch, Jan Laube, Luna Pietz, Jan-Michael Reim, Jill Riemann, Hannah Rüther, Lukas Schulte-Kroll, Christopher Virag und Konstatin Weber.

Durchaus verschiedene Sichtweisen, das „Rotstiftmilieu“ betreffend offenbarten naturgemäß Schulleiterin Erika Müller, Schüler- und Elternvertreter. Über deren Erkenntnisse sowie das Programm der Abschlussfeier berichten wir noch.