Große Bühnen weltweit erobert

Warstein..  Wenn Kompositionen wie die „Suite Italienne“ von Igor Strawinsky, die berühmte Kreutzer-Sonate von Ludwig van Beethoven, die Ballade Nr. 4, f-Moll von Frédéric Chopin oder die Sonate für Violine und Klavier, c-Moll von Edvard Grieg auf dem Programm eines Kammermusikabends stehen und diese Werke von einem jungen japanischen Duo interpretiert werden, das bereits die großen Konzertpodien weltweit erobert hat, dann sollte man sich dieses Konzert nicht entgehen lassen.

Einfühlsame Tongebung

Tamaki Kawakubo, 1979 in Japan geboren, gehört wegen ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten, die sie in zahlreichen Wettbewerben unter Beweis gestellt hat, zu den bemerkenswertesten Künstlerinnen ihrer Generation und zu den festen Größen der Konzertbühnen im Fach Violine.

Der internationale Durchbruch gelang ihr als Gewinnerin des Wettbewerbs „Grand Prize des Pablo Sarasate“ 2001 und als Silbermedaillengewinnerin des Tschaikowsky-Wettbewerbs 2002 in Moskau. Ihre einfühlsame Tongebung und ausgeprägte musikalische Ausstrahlung begeistern das Konzertpublikum rund um den Globus. Sie spielt regelmäßig mit führenden Orchestern, wie dem Los Angeles Philarmonic Orchestra, und international renommierten Dirigenten wie Christoph Eschenbach.

Tamaki Kawakubo spielt auf einer 1779 Giovanni Battista Guadagnini aus Turin, eine Leihgabe der S&R Foundation in Washington D.C.

Debüt schon mit neun Jahren

Yu Kosuge, Klavier, ebenfalls in Japan geboren, zog schon 1993 nach Europa, um ihre Ausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover und Salzburg fortzusetzen. In den vergangenen Jahren wurde sie insbesondere durch András Schiff gefördert und inspiriert.

Schon mit neun Jahren debütierte sie mit dem Tokyo New City Orchestra. Inzwischen ist die „ausdrucksstarke Persönlichkeit“ (FAZ) wegen ihrer herausragenden Technik, der wundervollen Anschlagskultur und ihres durchdringenden Verständnisses für Musik eine der meistbeachteten jungen Pianistinnen der Welt. Der Fernsehsender TBS-TV begleitete sie wochenlang in Europa und Japan und sie stand wochenlang auf dem ersten Platz der Klassik-Charts.

Am morgigen Freitag, 30. Januar, um 19.30 Uhr können Sie diese beiden Künstlerinnen im Haus Kupferhammer erleben. Organisatorin Berna Enste verspricht: „Sie werden Ihr Kommen nicht bereuen.“