Gassi-Radeln ist gar nicht so leicht

Warstein..  Wer gern mit dem Fahrrad unterwegs ist und einen Hund hat, der möchte beides verbinden. Doch das Gassi-Radeln bedarf einiger Übung und Vorbereitung. Tipps der Deutschen Verkehrswacht:

Grundsätzlich dürfen laut Straßenverkehrs-Ordnung nur Hunde vom Fahrrad aus geführt werden, die den Verkehr nicht gefährden. Zudem muss der Radfahrer in der Lage sein, ausreichend auf den Hund einzuwirken (StVO §28 Abs.1).

Auch Hunde benötigen Übung, um bei längeren Touren mitzuhalten. Neben absolutem Gehorsam ist wichtig, dass der Hund das Fahrrad und seine Geräusche kennt. Wenn die Fahrt durch städtischen Bereich geht, muss der Hund an Straßenverkehr gewöhnt sein. Am sichersten läuft er rechts neben dem Fahrrad.

Meiden Sie kritische Stellen. Vielbefahrene Straßen stellen einen Stressfaktor dar. In unübersichtlichen Situationen ist es besser abzusteigen und kurz zu Fuß zu gehen.

Statten Sie sich aus. Spezielle Leinen dämpfen ein abruptes Ziehen des Hundes. Dadurch verhindern sie einen Sturz des Fahrers. Spezielle Gestänge sorgen zudem für einen ausreichenden Abstand zum Fahrrad. Für längere Touren gibt es Fahrradkörbe oder Hunde-Anhänger. Wer bei Dunkelheit draußen unterwegs ist, sollte auch den Hund und die Leine mit retroreflektierenden Elementen versehen.