Fußball dient der Begegnung

Rüthen..  Zum kulturellen Treffpunkt verwandelte sich am Samstag der Rüthener Sportplatz am Schneringer Berg. Der TSV Rüthen hatte gemeinsam mit den Johannitern ein Fußballturnier unter dem Zeichen „Fest der Begegnung“ zwischen den Bürgern und den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft organisiert und durchgeführt.

Kinder starten am Vormittag

Bereits um 10 Uhr startete für die Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 16 Jahren das erste Turnier, bevor Bürgermeister Peter Weiken die Siegerehrung der Mannschaften vornahm. „Es ist mir eine Ehre, euch die Siegerurkunden und ein kleines Präsent überreichen zu dürfen. Das Wetter hat mitgespielt und wie ich es an euren Gesichtern erkenne, hat das Fußballturnier und das Kulturfest viel Spaß gemacht“, begrüßte Bürgermeister Weiken die Flüchtlingskinder. Immerhin hatten die Veranstalter für reichlich Abwechslung gesorgt. Neben dem Fußballturnier wurden den kleinsten Besucher Kinderschminken und eine Hüpfburg angeboten. Dabei wurden die Aktionen mit arabischer und orientalischer Musik untermalt und Folkloretänze sorgten für die richtige Atmosphäre.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, denn die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft hatten türkischen Schokoladenkuchen und Plätzchen zubereitet und den Besuchern angeboten. Am Nachmittag stand das Turnier der Erwachsenen, unterstützt von Rüthener Bürgern, im Mittelpunkt, bei dem insgesamt zehn Mannschaften auf dem Fußballfeld zusammenkamen.

„Die jungen Männer sind von der Veranstaltung sehr begeistert, neben der Abwechslung macht es ihnen vor allem viel Spaß“, zog TSV-Vorsitzende Philipp Jörger sein Fazit. Sichtlich erfreut war Jörger über die gute Kooperation zwischen dem Verein, den Betreuern und Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft. Jörger sah keine Probleme darin, dass die Bewohner zukünftig den Fußballplatz regelmäßig auch ohne Betreuung nutzen können.

Neuauflage im Sommer

Nach dem Erfolg des ersten Kulturfestes und Fußballturniers soll im Sommer eine ähnliche Veranstaltung stattfinden.