Funk-Lösung im Enkerbruch läuft stabil

Warstein..  Sehr stabil läuft inzwischen die Internetversorgung im Enkerbruch, nachdem die Firma Wisstel aus Lippstadt die Versorgung in dem Industriegebiet im vergangenen Sommer über eine Funkverbindung übernommen hatte. Seitdem stehen den Unternehmen konstant zwischen 16 und 32 MBit zur Verfügung.

„Ich bin selber bei einigen Unternehmen gewesen und habe mich davon überzeugt, dass die Versorgung funktioniert“, erklärt der städtische Wirtschaftsförderer Alfred Bathe auf Anfrage der WP, „seitdem habe ich auch keine Klagen mehr gehört.“

Glasfaser-Ausbau unwirtschaftlich

Daher sieht die Stadtverwaltung derzeit auch keinen Handlungsbedarf, die Internetversorgung im Enkerbruch auf Glasfaser-Leitungen umzustellen. „Dieses Thema dürfen wir nicht aus den Augen verlieren“, betont Bathe, „aber das ist zur Zeit kein akutes Problem.“ In der Region befasse sich nur die Telekom mit dem Glasfaser-Ausbau und für die sei eine Anbindung des Enkerbruchs nicht wirtschaftlich.

Der von der Bundesregierung versprochene Breitbandausbau auf bundesweit 50 MBit könne ein Chance sein, das Thema Glasfaser in dem Industriegebiet noch zu realisieren. „Derzeit haben wir nur bei einer absoluten Unterversorgung die Möglichkeit, uns für ein Förderprogramm zu bewerben“, sagt Bathe, „die haben wir im Enkerbruch aber nicht mehr.“

Masten und Verteilerkästen errichten

Im Möhnetal ist der Breitbandausbau inzwischen angelaufen – bislang allerdings eher hinter den Kulissen. „Die Firma Sewikom hat ein sehr versiertes Fachplanungsbüro beauftragt, um die Standorte für Masten und Kabelverteilerkästen planungssicher zu machen“, erklärt Alfred Bathe.

Die notwendige Infrastruktur wird in den kommenden Monaten errichtet, so dass der Wunsch nach schnellerem Internet in Mülheim, Sichtigvor und Waldhausen noch in diesem Jahr erfüllt werden kann.