Für Aufwertung kämpfen

Kita-Streik..  Wir streiken nicht,
weil wir die Eltern ärgern wollen und sie nicht verstehen,
weil uns die Kinder egal sind,
weil wir keine Lust auf unsere Arbeit haben,
weil wir über einzelne Gehälter diskutieren wollen.


Wir streiken,
weil wir uns unserer zukünftigen Verantwortung bewusst sind,
weil wir für eine Aufwertung unseres Berufes kämpfen,
weil sich unser Arbeitsauftrag um ein Vielfältiges verändert und erweitert hat,
weil wir Bildungsdokumentationen, Sprachförderung, Inklusion, Integration, Familienzentrum und U3 jeden Tag managen,
weil wir nur durch die Aufwertung unseres Berufes in Zukunft neue pädagogische Fachkräfte bekommen auch männliche,
weil wir sonst große Probleme bekommen, weiterhin gute Bildungsarbeit zu leisten,
weil wir kein Kind zurück lassen wollen,
weil Kinder unsere Zukunft sind!


Was uns frustriert ist,
dass Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, das Grundrecht auf Streik abgesprochen wird, weil es angeblich nicht in ihr Berufsverständnis passt!
dass man in dem frei gewählten sozialen Beruf keine finanzielle Aufwertung erwarten darf – auf immer und ewig!


Da es hier um die grundsätzliche Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe geht, sind wir am Dienstag vor den Landtag gezogen, um auch unsere politischen Vertreter in der Landesregierung in Verantwortung zu nehmen.
Die Erzieherinnen der kommunalen Kitas in Warstein