Fahne als Symbol des Zusammenwachsens

Fahnenweihe
Fahnenweihe
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Mit der Fahnenweihe am Sonntag fand das Schützenfest des Drei-Dörfer-Vereins Hoinkhausen-Nettelstädt-Weickede und seinen Höhepunkt.

Hoinkhausen.. Trotz „launischen Wetters“, wie Bürgermeister Weiken die Regenschauer äußerst zutreffend beschrieb, feierte der Schützenverein mit rund 1500 Gästen aus den Nachbarortschaften, darunter Schützenvereine, Königspaare, Hofstaat sowie zahlreiche Musikkapellen, ausgelassen.

Sichtlich überwältigt von dem großen Ansturm auf dem Festplatz zeigte sich auch der Vorstand des Vereins: „Wir freuen uns, dass so viele Gäste den Weg nach Hoinkhausen gefunden haben“, leitete Vorsitzender Ino Holling den Höhepunkt des Festes ein. Nachdem sich die drei ehemals eigenständigen Vereine vor 45 Jahren zusammengeschlossen haben, soll die Fahne nun als Zeichen der Gemeinschaft und Verbundenheit „das zusammen bringen, was zusammen gehört“, wie es der Vorsitzende beschreibt.

Ein großer Tag war es daher nicht nur für den Schützenverein Hoinkhausen-Nettelstädt-Weickede, sondern auch für Pastor Dieter Moors, Bürgermeister Peter Weiken sowie für den Hoinkhauser und Kreisehrenoberst Karl-Heinz Bentler, die die Festlichkeiten begleiteten.

Zeichen für die Gemeinschaft

„Ich freue mich wirklich sehr, dass ich die Fahne heute weihen darf“, leitete Pastor Moors die Fahnenweihe, welche von einer kurzen Messe umrahmt wurde, ein. In einer kurzen Predigt ging er auf die drei Zeichen einer Schützenfahne ein: So soll diese neben einem Zeichen des Kampfes und des Sieges vor allem ein Zeichen für die Gemeinschaft sein. „Eine Gemeinschaft, in der jeder Verantwortung für den anderen übernimmt“, betonte Moors. Auch die Tugenden des Schützenvereines wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Kameradschaft soll die neue Fahne bewahren.

Diesen Worten schloss sich auch Bürgermeister Peter Weiken an, bevor es an die eigentliche Weihe der neuen Fahne ging. „Die Anschaffung einer neuen Fahne ist ein besonderer Höhepunkt für jeden Verein, er soll die Schützengemeinschaft sowie die Ziele ausdrucksstark nach außen repräsentieren“, so der Bürgermeister.

Und obwohl die Gestaltung der neuen Fahne ein sehr breiter und langwieriger Prozess gewesen sei, so ist diese dem Drei-Dörfer-Verein nichtsdestotrotz bestens gelungen: „Die Symbolik und die Farben unterstreichen die Fusion der Vereine nachhaltig“, lobte er.

Mit der musikalischen Begleitung der Bergstadtmusikanten und einem gemeinsamen Vater Unser fand die Fahnenweihe schließlich ihren Höhepunkt, bevor sie mit einem langen Festumzug durch die Straßen Hoinkhausens mit allen Gastvereinen ihren ersten feierlichen Einsatz fand.