Ex-Vorstände gehen im Sommer segeln
31.03.2011 | 12:07 Uhr 2011-03-31T12:07:00+0200
Lippstadt / Warstein. Wachwechsel bei der Sparkasse: Für Vorstand Matthias Klinkott ist der 1. April der erste Tag als Ruheständler, Heinz Kissler als stellvertretendes Vorstandsmitglied folgt zum 31. Mai – wovon noch viele Überstunden abgezogen werden.
Wachwechsel bei der Sparkasse: Für Vorstand Matthias Klinkott ist heute der erste Tag als Ruheständler, Heinz Kissler als stellvertretendes Vorstandsmitglied folgt zum 31. Mai – wovon noch viele Überstunden abgezogen werden.
Denn die beiden Sparkassen-Mitarbeiter drehten zuletzt noch einmal voll auf, als es darum ging, die Fusion mit der Sparkasse Warstein-Rüthen zu stemmen, wie Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe zum Abschied von „zwei prägenden Persönlichkeiten der Sparkasse“ verdeutlichte.
Klinkott nutzte die kleine Runde, an seine Anfänge zu erinnern; er gehörte zu den ersten, die keine „Lehre“, sondern „Ausbildung“ machten – mit der Verpflichtung zur Ausbildung. „Damals hatte man alle Informationen“, als Vorstand bekomme man nur „gefilterte Informationen“. Früher waren Taschenrechner Zukunftsmusik, Klinkott nutzte die Anfänge der Textverarbeitung, um sich als besonders produktiv zu erweisen. Als Sparkassendirektor arbeitete er noch mit einem Zettelkasten für Infos, heute steht alles im Computer.
Während Klinkott von der Sparkasse Obernkirchen kam, ist Heinz Kissler ein Eigengewächs: „Ich habe Abwechslung hier im Hause gehabt“. Er war in der Kreditabteilung, der Kreditüberwacher und -Revisor, ehe er 1977 Vorstandsassistent wurde, ab 1999 dann auch stellvertretendes Vorstandsmitglied.
Verwaltungsrat-Vorsitzenden Hans-Joachim Kayser lobte das Engagement beider bei der Fusion mit Warstein-Rüthen: „Respekt, wie Sie das angegangen haben“. Schließlich habe man auch „mit großen Ängsten in Warstein“ zu tun gehabt: „Sie haben mit Herrn Riepe die Sparkasse Lippstadt neu erfunden!“
„Das war eine Teamleistung“, betonte Klinkott – und im Team geht es weiter: Er plant mit Heinz Kissler im Sommer einen gemeinsamen Segeltörn. Die Verbundenheit bleibt auch im Ruhestand.
0mitdiskutieren