Englischer Adel lenkt vom Arbeitsstress ab

Warstein..  Als ich vier oder fünf Jahre alt war, gab es eine Videokassette in unserem Haus, die war irgendwann so „durchgenudelt“, dass ich sie nicht mehr anschauen konnte. Ich hatte „Rolf Zuckowskis Vogelhochzeit“ einfach zu oft gesehen, die Kassette machte schlapp. Nach über zwei Jahrzehnten gibt es seit diesem Frühjahr wieder etwas, das – mittlerweile auf DVD – große Gefahr läuft, einem ähnlichen Schicksal entgegen zu blicken: Ich bin absoluter „Downton Abbey“-Fan! Die Intrigen, Romanzen und Ereignisse der englischen Adelsfamilie Crawley rund um die Jahrhundertwende haben mich von der ersten Staffel an begeistert. In Aberdeen erwarb ich die komplette erste bis vierte Staffel als Sammelbox – meine Investition des Jahres. Wieso? Weil ich seitdem immer, wenn ich geschafft und müde von der Arbeit komme, einen blöden Tag hinter mir habe oder einfach etwas Ablenkung brauchte, in die Welt von Mary Crawley, Anna Bates und Mr Carson abtauche. Selten genug schaffe ich es, meine Gedanken komplett von der Arbeit zu wenden – die Zeitreise á la „Downton Abbey“ macht dies möglich. Eine besser Investition als die in meine eigene Entspannung gab es in diesem Jahr defintiv nicht. Hoffentlich halten DVDs länger als Videobänder...

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