Einladung

Sehen wir Sie heute in Allagen? Wir möchten mit Ihnen Geburtstag feiern: Zum Presse-Neujahrsempfang laden wir Sie ganz herzlich heute ab elf Uhr in die Möhnetalhalle in Allagen ein. Nahezu unsere gesamte heutige Lokalausgabe verrät Ihnen schon, was wir mit Ihnen feiern möchten: 1975, vor 40 Jahren entstand durch die kommunale Neuordnung die Stadt Warstein, wie wir sie heute kennen.


Hermann Kroll-Schlüter, Clemens Werner und Arno Franke stehen heute stellvertretend für die vielen Menschen auf der Bühne, die diesen Prozess maßgeblich mitgetragen und gestaltet haben. Sie werden zurückblicken und die Frage diskutieren, wie die Neuordnung verlaufen ist, was gut und was vielleicht besser hätte sein können. Dazu haben wir bereits im Vorfeld Warsteiner Bürger gefragt, wie sie die „Stadt Warstein“ wahrnehmen, wann sie von ihrer Heimat als „Warstein“ und wann vielleicht doch als „Belecker“ oder „Sichtigvorer“ sprechen. Die Gastkommentare lesen Sie auf Seite 3 – und Sie werden feststellen: Sie fallen höchst unterschiedlich aus. Vielleicht ist das ein Spiegelbild der Stimmung in Warstein: Die eine Meinung zu dem, was die Stadt ist und was sie sein sollte, scheint es nicht zu geben.


Mit Siegfried Kutscher, Anja Werthmann, Dieter Bräutigam, Rudolf Zölzer und Ludger Nolte richten wir im zweiten Teil des Programms den Blick in die Zukunft der Stadt: Was können die neu entstandenen Dorfkonferenzen und Zukunftswerkstätten leisten? Viele engagierte Bürger haben gerade in den vergangenen Wochen und Monaten gezeigt, wie sehr ihnen das Wohl ihrer Orte und damit auch ihrer Stadt am Herzen liegt. Doch heißt das auch automatisch, dass es eine gemeinsame Stadtidentität gibt? Unsere Meinung dazu lesen Sie heute in unserem bekannten Format „Pro & Contra“ auf Seite 2. Auch hier gibt es sicherlich keine ultimative Antwort.


Mit dem MGV Cäcilia aus Allagen und der Band des Belecker Schulzentrums rahmen wir diese Geburtstagsparty ein – und freuen uns, wenn Sie den Weg in die Möhnetalhalle in Allagen (Kirchweg 12) finden. Sie sind es nämlich, die der Stadt Warstein ihr Gesicht geben: Die Bürgerinnen und Bürger jedes einzelnen Ortes.