Eindrückliche Bekanntschaft mit dem Grenzstein schließen

Suttrop..  Er ist nicht nur eine Gelegenheit zu kontrollieren, ob die Grenzsteine in den vergangenen Jahren auch unverrückt an Ort und Stelle geblieben sind, sondern auch, Neubürger mit eben diesen Grenzen Bekanntschaft schließen zu lassen – und das beim Poaläsen auf eindrückliche Weise: Der Suttroper Schnadezug.

Zu diesem, alle drei Jahre stattfindenden Ereignis laden Bürgermeister Manfred Gödde, Ortsvorsteher Udo Koerdt und der 1. Vorsitzende der St. Hubertus-Schützenbruderschaft, Andreas Klingler, für Samstag, 6. Juni, die Bevölkerung ein. Ganz genau kontrolliert werden in diesem Jahr die Grenzen zu den Nachbarn aus Drewer, Belecke und Warstein.

Los geht es bereits um 9 Uhr. Dann sind die Begrüßung der Schnadgänger vor der St. Hubertus-Schützenhalle und die Übergabe der Suttroper Standarte durch den Bürgermeister vorgesehen. Anschließend können sich die Grenzgänger beim Schnadefrühstück in der Schützenhalle stärken, bevor dann um 10 Uhr die Wanderschuhe geschnürt werden und es über den Soestweg in Richtung Drewer geht.

Endrast an der Schützenhalle

Um 11 Uhr werden die Abordnungen der Stadt Rüthen, der Ortschaft Drewer und des Freiherrn von Fürstenberg am Dreweraner Grenzstein begrüßt. Hier wird schon so mancher vom Stutzkommando auf den Schnadstein gesetzt, damit ihm diese Grenze auch noch in vielen Jahren im Gedächtnis sein wird.

Nach einer kurzen Rast geht es weiter durch den Wald entlang der Belecker Grenze. Nach einer Stunde Fußmarsch werden gegen 12.30 Uhr die Abordnungen aus Warstein und Belecke am Schnadstein in Empfang genommen. Auch hier wird mancher verbale Schlagabtausch erwartet.

Nach der Mittagsrast geht es um 14 Uhr weiter entlang der alten Trasse unterm Stillenberg, über die Lindenstraße, Planweg und den Mühlweg zum Endrastplatz an der St. Hubertus-Schützenhalle. Hier findet ab 15.30 Uhr ein gemütlicher Ausklang des Suttroper Schnadezuges statt.