„Ein richtiger Vollblutschütze“

Die Jubilare sowie der mit dem Orden für besondere Verdienste ausgezeichnete Ehrenoberst Dr. Fritz Olyschläger (2. von rechts) stehen am Sonntagmorgen im Mittelpunkt des Schützengeschehens in Oestereiden.
Die Jubilare sowie der mit dem Orden für besondere Verdienste ausgezeichnete Ehrenoberst Dr. Fritz Olyschläger (2. von rechts) stehen am Sonntagmorgen im Mittelpunkt des Schützengeschehens in Oestereiden.
Foto: Manfred Böckmann
Was wir bereits wissen
Dr. Fritz Olyschläger war über Jahrzehnte im Schützenverein Oestereiden aktiv. Nun ist er Ehrenoberst – und wurde zum Schützenfest hoch dekoriert.

Oestereiden..  Es ist der höchste Orden, den der Sauerländer Schützenbund (SSB) zu vergeben hat: Mit dem Orden für hervorragende Verdienste wurde im Rahmen des Schützenfestes Ehrenoberst Dr. Fritz Olyschläger ausgezeichnet.

Zu diesem Anlass waren der SSB-Kreisgeschäftsführer Franz Westermeier und Beisitzer Carsten Theine nach Oestereiden gekommen, um der Jubilarehrung am Sonntagmorgen noch einen besonderen Glanz zu geben.

Dr. Fritz Olyschläger ist „ein richtiger Vollblutschütze mit Spaß und Humor“, würdigte ihn Westermann: 1982 in den Verein eingetreten, wurde er 1988 zum Geschäftsführer gewählt. Dort stellte er unter anderem die Mitgliederverwaltung auf Computer um, führte die Orden für 25- und 40-jährige Mitgliedschaft ein – und das (auch heute wieder stattfindende) Schützengericht. Auch war er maßgeblich am Kauf des Schützenplatzes beteiligt.

1996 stieg Dr. Olyschläger zum 2. Vorsitzenden auf; er zeichnete für viele Feste verantwortlich, unter anderem den ersten Schnadegang und das 100-jährige Jubiläum des Zusammenschlusses der beiden Oestereider Bruderschaften. 2002 betreuten die Schützen ihn mit der Aufgabe des Obersts. Nun oblag ihm die Organisation des 450-Jährigen Bestehens. 2005 wurde der engagierte Schütze König. Im vergangenen Jahr trat Dr. Olyschläger ins zweite Glied zurück – und wurde von den Schützen zum Ehrenoberst ernannt.

Start mit Ständchen

Die Ständchen standen am Samstag nach der Schützenmesse im Mittelpunkt – und damit die Jubelregenten Hedwig Köller-Gesöder (60 Jahre), Elfriede Teitz (50), Hartmut und Marlies Peters (40) sowie August und Ulrike Nüse (25). Auch Pastor Theobald Wiechers und Ortsvorsteher Alfons Levenig erhielten einen musikalischen Gruß, ehe nach dem Zapfenstreich der Festball begann.

Verein ehrt Gefallene

Am Sonntag folgte auf die Gefallenenehrung die Jubilarehrung (siehe Kasten) und der Frühschoppen im Festzelt. Am Nachmittag präsentierten sich das Königspaar Ralf und Martina Rudat samt Gefolge noch einmal im Festzug.

Mit dem gemeinsamen Schützenfrühstück und Schützengericht im Festzelt (ab 9 Uhr) geht es heute weiter, um 11 Uhr wieder der neue König ermittelt, der am Nachmittag im Mittelpunkt des Festumzuges (ab 17 Uhr) stehen wird.