Ein friedvolles musikalisches Erlebnis

Allagen..  Während die Glocken der Pfarrkirche alle Besucher willkommen hießen, herrschte im Inneren der Johannes-Baptist-Kirche erwartungsvolle Stille. Die Sopranistin Nadja Dust und der Organist Daniel Tappe begannen ihr Konzert zu Dreikönig „Meine Seele hört im Sehen“ mit „Hoch am Himmelsbogen“, einem alten französischen Weihnachtslied.

Miriam Kühle, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates übernahm die Begrüßung der Musikliebhaber. „Möge für heute nicht nur Ihre Seele im Sehen hören, sondern auch im Hören sehen. Die beiden Musiker möchten uns heute mit ihrer Musik Zeit zum Hören, zum Sehen und zum Nachdenken geben.“ Bei herrlichen Orgelklängen wie J.S. Bachs „Gelobet seist Du Jesu Christ“ , „In dulci jubilo“, dem „Pastoral Orgelstück“ von Theodor Grünberger oder dem Stück von Claude Balbastre „Noel-Votre bonté grand dieu“ konnten die Besucher sich die Zeit zum Entspannen und Zuhören nehmen. Nadja Dust verzauberte mit ihrer glockenklaren Sopranstimme unter Begleitung von Daniel Tappe an der Orgel, mit Stücken von Max Reger „Maria sitzt im Rosenhang“, von J. Brahms „Es ist ein Ros entsprungen“, „Von dem Wunder dieser Nacht“ (aus England 17. Jahrhundert), „Drei Könige wandern aus dem Morgenland“ (Peter Cornelius). Nach dem Stück von Johann Sebastian Bach „Ich steh an deiner Krippen hier“ sang Nadja Dust von G.F. Händel „Meine Seele hört im Sehen“.

Lang anhaltender Applaus

Bevor die Besucher sich mit langanhaltendem Applaus bedankten, spielten und sangen die Musiker das leise und sanfte Lied „In the bleak midwinter“ von Christina Rossetti.

Den Bogen, den die Musiker zu Dreikönig spannen wollten, über die Geschichte der Weihnacht, die Hirten im Feld, das Kind im Stall bis hin zu den Drei Königen, war ein schönes, friedvolles und musikalisches Erlebnis.

Pastor Raoul van Lieshout bedankte sich bei den Künstlern für das musikalische Highlight und mit einem gemeinsamen „O du fröhliche“ beschlossen Nadja Dust, Daniel Tappe und alle Besucher das Konzert in der Pfarrkirche.