Die moderne Eimerkette
22.06.2008 | 15:36 Uhr 2008-06-22T15:36:00+0200Fahrzeuge im Dauer-Pendelverkehr: Feuerwehren proben bei Kneblinghausen Bekämpfung eines Waldbrandes.
Kneblinghausen. „Waldbrand am großen Platz im Kyrill geschädigten Kneblinghauser Wald”, so lautete der Einsatzbefehl für den Löschzug 3 der Rüthener Feuerwehr.
Kein leichtes Unterfangen für die 60 Feuerwehrkameraden aus Kallenhardt, Meiste und Kneblinghausen. Mit dabei war auch die Löschgruppe aus Siddinghausen (Büren): Schließlich lag der Brandherd nur etwa 200 Meter von der Rüthen-Bürener Grenze entfernt. Zugführer Rolf Langer ordnete gleich einen Pendelverkehr für die sechs Tanklöschfahrzeuge in dem unwegsamen Gelände an, um stets ausreichend Wasser am Brandherd zu haben. Während die Kameraden aus Siddinghausen die Saugschläuche und Pumpen am Feuerlöschteich in der Romecke platzierten, baute die Kallenhardter Löschgruppe mit beherzten und versierten Griffen die Angriffsleitungen auf. D
as zweite Kallenhardter Fahrzeug und die Löschfahrzeuge aus Meiste und Kneblinghausen, allesamt mit Tanks ausgerüstet, sorgten im Pendelverkehr vom Feuerlöschteich bis zur Einsatzstelle für genügend Wasser. Insgesamt waren 11 000 Liter Wasser erforderlich, um den Brand einzudämmen.
Zufrieden mit dem Übungsverlauf und insbesondere die erfolgreiche Zielfindung, bei der die Koordinaten ber Funk bestimmt wurden,zeigten sich während der anschließenden Manöverkritik am Kneblinghauser Feuerwehrhaus die Löschgruppenführer Alfons Oesterhoff, Theo Schlüter, Stefan Zeppenfeld und Philipp Büngeler. Kritische Beobachter der Übung waren Revierförster Thomas Busche sowie Wehrführer Klaus Adams mit seinem Stellvertreter Friedel Bitter.
0mitdiskutieren