Diamanten-Skulptur im hellen Licht

Suttrop..  Es war ein bewegtes Jahr für den Heimatverein Suttrop, dessen Bilanz der scheidende Vorsitzende Albert Weber am Dienstag zog. Als Höhepunkte nannte er zwei Ereignisse: „Der Aufbau der Skulptur des Suttroper Diamanten am ­Johannesplatz und das wunderbare Bild von Peter Volpert am Trafohäuschen haben 2014 dazu beigetragen, unseren Ort zu verschönern“, so Weber. Dass es mittlerweile sogar gelungen sei, diese Objekte abends zu beleuchten, sei „ein finanzieller Kraftakt“ gewesen, der sich aber zweifelsfrei lohne. Auch das Kalkofenfest sei trotz eines heftigen Regenschauers gegen Ende „kräftig gelungen“. Das Projekt „Parkplatz Steinrücken“ sei zwar nicht realisiert worden, aber, so versprach Weber: „Wer uns kennt, der weiß: Wir bleiben da dran, wir sind ja schließlich hartnäckig.“

Ein besonderes Datum für den Heimatverein sei der 29. August 2014 gewesen: An diesem Tag wurde Bernd Mues im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläum mit Saint Pol mit dem Ehrenring der Stadt Warstein ausgezeichnet. „Das war ein würdiger Rahmen für die Auszeichnung unseres Gründers“, erinnerte sich Weber.

Auch die Frauengruppe war äußerst aktiv im vergangenen Jahr: 25 Frauen bewirteten 2014 rund 200 Gäste am Kalkofen, banden unzählige Krautbunde und holten in der Adventszeit das Friedenslicht nach Suttrop.

400 historische Fotos

Nicht minder aktiv war die Archiv-Gruppe um Ansgar Knülle: Gertrudis Schledde, Roswitha Kurze und Thilo Koch scannten im vergangenen Jahr 400 historische Fotos ein, um sie für die Nachwelt zu archivieren.

Die Jugendgruppe bekam ein besonderes Lob von Albert Weber: „Ihr kümmert euch vorbildlich um das Gelände, herzlichen Dank dafür.“ Im neuen Jahr möchten die Jugendlichen eine Hütte auf dem Festgelände errichten, die Planungen dazu laufen bereits.

Mehr als 400 Besucher kamen 2014 nach Suttrop, um den Diamantenlehrpfad zu besichtigen; 16 Führungen fanden statt. 125 Kinder aus dem heimischen Kindergärten und Schulen nutzten die Möglichkeit einer kostenlosen Führung. „Wir sind ganz zufrieden“, zog die Koordinatorin der Besuchergruppen, Hanne Willecke, Bilanz, „2013 waren es zwar etwas mehr Besucher, aber insgesamt sieht es gut aus.“ Künftig wird sich Ulrike Weber um die Besuchergruppen kümmern.