Der Lotto-Jackpot für die Kunst

Marita Mues ist Künstlerin aus Leidenschaft. Die Suttroperin malt nicht nur selbst, sie bietet in diesem Jahr auch zum zweiten Mal ein ausführliches Malseminar im Haus Kupferhammer an. Das wäre auch genau das, was sie tun würde, wenn sie im Lotto gewänne.

1 Was haben Sie zuletzt geschenkt bekommen?

Ein Buch von Jean Egen: „Die Linden von Lautenbach“. Das ist einfach ein Buch zum Freude haben.

Ihr erstes selbstverdientes Geld?

Das habe ich mir mit acht Jahren als Kindermädchen verdient.

Bei welchem Fernsehprogramm schalten Sie Ihren Fernseher aus?

Diese ganzen täglichen Doku-Soaps sind überhaupt nicht mein Fall.

4 Mit welchem aktuellen Trend können Sie nichts anfangen?

Damit, dass man das Aktuellste immer für das Wichtigste hält.

5 Worüber sollte unebdingt mal ein Buch geschrieben werden?

Über den Aufbau von Kunstseminaren.

6 Wen würden Sie gerne mal treffen?

Jemand, den ich immer wieder gerne treffe, ist Marie-France Acquart. Gerne würde ich auch mal Gerhard Richter treffen.

7 Sie knacken den Lotto-Jackpot – und dann?

Dann würde ich mich nur noch der Kunst widmen und für alle Altersgruppen Seminare anbieten.

8 Ihr Haus brennt und Sie können drei materielle Dinge retten. Welche sind das?

Das wären ganz sicherlich meine Erd-Pigmente aus verschiedenen Kontinenten, unverkäufliche Bilder und meiner uralte Schallplattensammlung.

9 Welches Gebäude in Warstein wird Ihrer Meinung zu Unrecht übersehen?

Das ist die alte Jugendherberge im Bilsteintal.

10 Wenn Sie einen Tag Bürgermeisterin von Warstein wären...würde ich alle Stadtväter zusammentrommeln und sagen: Setzt euch endlich an einen Tisch und diskutiert ohne Parteizwang die großen Warsteiner Themen – vor allem die Straßensituation.

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