Dechant beeindruckt von Aktivitäten der Frauengemeinschaft

Warstein..  „Wir mussten noch mal anbauen, wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass so viele kommen“ – im Gemeindezentrum wurde schon fast der Platz knapp, als die katholische Frauengemeinschaft (kfd) an Tag ihres Patronatsfestes zur Jahreshauptversammlung zusammenkam. Teamsprecherin Hildegard Steinrücke freute sich aber um so mehr über die Resonanz bei den Frauen.

Die starteten zunächst mit den Regularien: Sabine Martin verlas das Protokoll, Sandra Loer machte Kassensturz, Ruth Heuke, Andrea Jochim und Edeltraud Raschkowski erstatteten den Jahresbericht. Zum Jahreswechsel hat die kfd Warstein 692 Mitglieder – und damit acht weniger als vor einem Jahr. In zahlreichen Gruppierungen können die Mitglieder mitmachen, in Kreativ- und Handarbeitskreisen, der Wandergruppe, dem Theaterkreis und bei „F.F.F.F. – Frauen fahren fröhlich Fahrrad“. Zahlreiche Aktivitäten, in Warstein wie überörtlich, wurden noch einmal erwähnt.

Entlastung erteilen reicht nicht

Die Frauen erteilten dem Vorstand Entlastung. Aber „Entlastung erteilen reicht nicht“, betonte Dechant Thomas Wulf, „ich war beeindruckt von den Aktivitäten“. Dass die Mitglieder dies offenbar ähnlich sehen, zeige die Resonanz auf die Versammlungseinladung: „Es ist immer besser, wenn man Stühle heranschaffen muss.“ Wulf dankte allen, die in der kfd Verantwortung übernähmen. Schade fand er es, dass drei Teammitglieder, Hildegard Steinrücke, Edeltraud Raschkowski und Ruth Heuke, das Führungsgremium verlassen. Wulf: „Man bekommt niemanden mehr für ein Ehrenamt, wenn wir die Botschaft senden, dass sie den Posten nicht mehr loswerden“ – schade sei es trotzdem. Zugleich verwies er auf „interessante Botschaften aus Rom“ in Sachen Engagement der Frauen in der Kirche. Aus seiner Sicht sei es wichtig, in der kfd zu sein, um eine Stimme zu haben. Und der hohe Mitgliedsbeitrag relativiere sich durch die Zeitschrift „Frau und Mutter“, die auch er gerne lese. „Wir waren ein tolles Team“, bilanzierte auch Hildegard Steinrücke, „wir haben viel Spaß miteinander erlebt“. Sie lud Neue ein, in die Vorstandsarbeit „einsteigen und schnuppern“ zu können. Allerdings fanden sich zunächst mit Margret Oberstadt (langjährige Vorsitzende) und Theresia Bigge nur zwei Interessierte. Sollte sich noch jemand melden, könne der Vorstand das Team sicher nachträglich noch erweitern, meinte Dechant Wulf.

Die genaue Aufgabenverteilung (Margret Oberstadt übernimmt allerdings sicher die Geistliche Begleitung) wird später das Team festlegen. Und dann auch über die Aktivitäten beraten, die dann in der Tageszeitung bekannt gegeben werden.

Aus den Reihen der Mitarbeiterinnen wurde schließlich noch Waltraud Dicke verabschiedet. Neue Mitarbeiterin ist Bärbel Enste.