Das Liebfrauenhaus

Zu unserer Berichterstattung über das ehemalige Liebfrauenhaus schickte uns Dietmar Lange weitergehende Informationen zu dem Gebäude:

Die Errichtung des Hauses als Wohnhaus der Familie Wilhelm Bergenthal und Therese, geborene Gabriel, dürfte unmittelbar nach 1833 geschehen sein. Nachdem die Familie seit 1849 im Haus Kupferhammer wohnte, diente es als Wohnung leitender Angestellter der Firma Gabriel & Bergenthal, später Dittmann-Neuhaus & Gabriel und Bergenthal, bis es 1932 mit Park von der Stadt für Schulzwecke erworben wurde. Diese richtete hier 1938 die Berufsschule des Amtes Warstein ein. In den endenden Tagen des Zweiten Weltkriegs wurde sie im November 1944 geschlossen und war nach dem Einmarsch der amerikanischen Besatzungstruppen ab dem 15. April 1945 bis Januar 1946 alliierte Militärkommandantur in Warstein.

Schwestern seit 1959

Seit dieser Zeit war dort wieder die Amtsberufsschule untergebracht, ehe nach Neubau einer Schule in benachbarter Gegend 1959 die Schwestern Unserer lieben Frau dort einzogen. Erst seit dieser Zeit war es das im Volksmund bekannte „Liebfrauenhaus“ der Schwestern.